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Amalias Traum

Foto: Amalia Sedlmayr

Erst eine Bleivergiftung, dann die Amputation beider Füße im Sommer 2020. Para Ruderin Amalia Sedlmayr träumt von der Teilnahme an den Paralympics in Tokio. Seit Anfang des Jahres ist die Para-Ruderin wieder auf dem Wasser – inzwischen auch mit Prothese. „Es ist nicht mehr so schmerzhaft, aber ein paar Anpassungen sind noch notwendig”, so die 29-Jährige. Weil der Prothesenfuß kein bewegliches Fußgelenk hat, müssen die Hebelkräfte so verlagert werden, dass sie ans Stemmbrett abgegeben werden. Drei Mal die Woche trainert sie laut einer Pressemeldung auf der Regattabahn am Frühlinger See in Köln. Hinzu kommen je zweimal Kraft- und Stabilisations-Training. Da sie allerdings noch mehrmals die Woche Gehschultraining hat und die Belastung für die Stümpfe zu hoch wäre, kann die Wasserzeit noch nicht erhöht werden, schließlich sei „alles ja noch recht frisch”.

Die nächsten Meilensteine, die sie sich zusammen mit Doppelzweier-Partner Leopold Reimann sportlich gesetzt hat, sind die Europameisterschaften in Varese im April und die Paralympics-Qualifikation in Gavirate im Mai – da sollen mit einem der ersten beiden Plätze die Tickets für Tokio gebucht werden. „Wenn wir uns qualifizieren, möchte ich nicht nur teilnehmen, sondern auch eine gute Platzierung in Tokio. Zu wissen, dass ich mein Bestmögliches gegeben habe und mich gut platziert habe, das ist mein größtes Ziel.”

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Veröffentlicht in: Nachrichten

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