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Barrierefreiheitsgesetz gefordert

Die LIGA Selbstvertretung fordert laut einer Pressemitteilung im Vorfeld des Welttages von Menschen mit Behinderungen, dass noch in dieser Legislaturperiode ein Barrierefreiheitsgesetz verabschiedet wird. Damit fordert die politische Interessensvertretung der Selbsthilfevertretungsorganisation behinderter Menschen die Bundesregierung auf, schnellstmöglich ein entsprechendes Gesetz vorzulegen und dies unter Beteiligung der Verbände behinderter Menschen auf den Weg zu bringen. Es gelte vorallem sicherzustellen, dass auch private Anbieter von Dienstleistungen und Produkten zur Barrierefreiheit verpflichtet werden. „Die Corona-Pandemie hat vielen Menschen vor Augen geführt, was es bedeutet, wenn die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben massiv eingeschränkt wird. Für viele Behinderte Menschen ist diese Einschränkung der Teilhabe jedoch Alltag. Denn viele Geschäfte, Kinos, Veranstaltungsorte und auch Produkte sind für behinderte Menschen in Deutschland nicht barrierefrei nutzbar und verhindern dadurch ihre Teilhabe”, so Ottmar Miles-Paul (Sprecher der LIGA Selbstvertretung).

Bis zum 28. Juni 2022 sei Deutschland ohnehin verpflichtet, die Regelungen des European Accessibility Act – EAA (Europäisches Barrierefreiheitsgesetz) umzusetzen. Dies biete nun die Möglichkeit, dass Deutschland eine umfassende Barrierefreiheit von Angeboten und Produkten sicherstellt.

www.liga-selbstvertretung.de

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Veröffentlicht in: Nachrichten

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