Gerüstet für den Winter

Sinken die Temperaturen, hat die Kälte Auswirkung auf die Akku-Leistung. Daher sollte man in der kalten Jahreszeit ein paar Punkte beachten, die das Nutzen, Laden und Aufbewahren von Scooter- und Rolli-Batterien betreffen.

Um die Reichweite der Scooter und E-Rollis in den Wintermonaten zu erhalten, muss man laut Hersteller zunächst zwischen zwei Batterietypen unterscheiden: Den Gel-Batterien und den Lithium-Ionen-Akkus. „Grundsätzlich sollte man bei Gel-Batterien verhindern, dass der Ladestand der Batterie unter 20 Prozent sinkt. Ein vollständiges Entladen ist am besten ganz zu vermeiden“, erklärt Sebastian Lutz, Rehab Spezialist bei Invacare. Dies gilt im Winter umso mehr, da die Akkuleistung schneller abnimmt als in den wärmeren Monaten des Jahres. Am besten ist es, die Batterie nach jeder Fahrt oder über Nacht an die Steckdose anzuschließen. Wird der E-Scooter oder Rolli nicht regelmäßig genutzt, ist es sinnvoll die Gel-Batterie mindestens einmal im Monat aufzuladen.
Anders sieht es bei den Lithium-Ionen-Akkus aus. Hier sei die Devise: Den Akku fahren bis nur noch 20 Prozent Ladung angezeigt werden. Erst dann sollte es an die Steckdose gehen. Am schnellsten und effektivsten lassen sich Batterien bei Temperaturen zwischen 10 und 30 Grad wieder aufladen. Wird es um einiges kälter verzögert sich der Ladevorgang. Eigentlich selbstverständlich: Bitte dabei immer nur das mitgelieferte Ladegerät verwenden, ein anderes könnte die Batterie beschädigen. Übrigens kann die Gel-Batterie auch dauerhaft angeschlossen sein. Mit dem richtigen Ladegerät besteht keine Gefahr, dass sie überladen wird. Nur empfiehlt es sich, einmal im Monat das Ladegerät aus Ladebuchse und Steckdose zu nehmen, damit es wieder neu starten kann. Auf jeden Fall sollten sowohl Gel-Batterien wie auch Lithium-Ionen-Akkus trocken und bei angenehmen Umgebungstemperaturen gelagert werden. Extreme Kälte sowie Hitze reduzieren ihre Leistung und Lebensdauer. Fällt viel Schnee und werden Scooter oder E-Rollstuhl länger nicht genutzt, so lassen sich Gel-Batterien am besten im aufgeladenen Zustand aufbewahren. Bei Lithium-Ionen-Akkus hingegen liegt der optimale Ladezustand bei 50 bis 70 Prozent der Batterieleistung.

www.invacare.de

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Veröffentlicht in: Nachrichten

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