Nachrichten
Auf der Suche nach dem Rollator der Zukunft
Autor: Redaktion 21. Mai 2012
Wie wird der Rollator der Zukunft aussehen? Welches Zubehör
wird unverzichtbar? Wird der Rollator Zusatzfunktionen haben und wenn ja, welche? – Diese und andere Fragen wollen der Rollatorenhersteller TOPRO und die Deutsche Seniorenliga (DSL) in einem Ideenwettbewerb klären. Teilnehmen kann jeder, der Ideen und Interesse am Thema Rollator und Mobilität hat. Bis 15. Juni können Ideen und Designs über die Internetseite www.stilsicher-unterwegs.de eingereicht werden. Die besten Ideen werden prämiert und bei der Fachmesse REHACARE in Düsseldorf präsentiert.
Zahnärzte spenden für Querschnittgelähmte
Autor: Redaktion 21. Mai 2012
Mit einer Spende von 15.000 Euro unterstützen Bochumer Zahnärzte querschnittgelähmte Patienten des Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikums Bergmannsheil. Die Spendengeber hatten altes Zahngold gesammelt; den Erlös haben sie jetzt dem Förderkreis der Abteilung Neurotraumatologie und Rückenmarkverletzte des Bergmannsheil e. V. übergeben. Der Förderkreis hilft bedürftigen Patienten, indem er zum Beispiel besondere therapeutische Zusatzangebote oder Hilfsmittel finanziert.
Lehrplan zur Prüfung von Leichter Sprache
Autor: Redaktion 21. Mai 2012
Im Rahmen eines Projektes hat Mensch zuerst e.V. jetzt einen Lehrplan für die Ausbildung von PrüferInnen von Leichter Sprache entwickelt. Ein solcher Lehrplan, der auch schon in einem Pilotkurs getestet wurde, fehlte bisher. Viele öffentliche oder private Stellen wollen ihre Angebote zwar in Leichte Sprache übersetzen, aber wann ist eine Übersetzung wirklich Leichte Sprache? “Ohne Prüferinnen und Prüfer mit Lernschwierigkeiten geht Leichte Sprache nicht”, sagt Josef Ströbl von Mensch zuerst, der an dem Lehrplan mitgearbeitet hat. Nur sie, sagt Ströbl, können beurteilen, ob ein übersetzter Text auch wirklich verständlich ist. Gute Übersetzungen zeichnen sich also dadurch aus, dass ein Team von ÜbersetzerInnen und PrüferInnen zusammenarbeitet.
Neue Knieorthese bei Meniskusnähten
Autor: Ruth M. Nitz 18. Mai 2012
Eine neue Knieorthese ist speziell auf die Nachbehandlung von Meniskusrefixationen (Meniskusnähten) ausgerichtet und ermöglicht eine leichte Handhabung für die Patienten. Sie lässt sich in Extension schnell und einfach blockieren und erlaubt – wenn nötig – mit einem Klick die Umwandlung in den freien Bewegungsmodus. Das patentierte Lock-System macht dies möglich. Hierdurch kann der Patient bei stabilen Meniskusnähten in gesicherter Streckstellung bereits frühzeitig zur Vollbelastung übergehen. Vorteile: Die Anwendung beugt Muskelatrophie vor, stimuliert die Balance auf unstabilem Untergrund und vermindert die Thrombosegefahr. Das Vier-Punkt-Stabilisierungsprinzip sorgt für sicheren Halt und unterstützt die Effizienz der Orthese. Die individuelle Einstellung des Beugeausmaßes bleibt erhalten.
Neuer Ratgeber zum Thema „Grundsicherung“
Autor: Redaktion 16. Mai 2012
Hilfreiche Tipps für Menschen mit Behinderung und Eltern behinderter Kinder enthält der aktualisierte Ratgeber des Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (bvkm) mit dem Titel „Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem SGB XII“. Aktuelle Änderungen bei der Grundsicherung haben sich durch die Erhöhung der Regelsätze zum 1. Januar 2012 ergeben. Der Regelsatz der Regelbedarfsstufe 3, den Menschen mit Behinderung erhalten, die im Haushalt ihrer Eltern leben, ist z.B. um 8 Euro
auf 299 Euro im Monat gestiegen.
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