Nachrichten
Von der Behindertenwerkstatt auf den ersten Arbeitsmarkt
Autor: Redaktion 31. Januar 2013
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt Menschen mit Behinderung im Sinne der Inklusion dabei, ihren Weg zum freien Arbeitsmarkt zu finden. Seit 2008 konnten so 350 Menschen von Behindertenwerkstätten in Westfalen in die freie Wirtschaft wechseln. Dabei noch eine normale Ausbildung zu beginnen, ist ein seltener Glücksfall. In einem neuen Film zeigt der LWL im Internet http://www.lwl.org/LWL/Der_LWL/PR/tv_audioservice/Filme_Soziales/Integrationsassistenten wie Integrationsassistenten den 23-jährigen Andrej dabei unterstützt haben, einen Ausbildungsplatz zu finden.
Alle Menschen mit Behinderung sollen wählen können
Autor: Redaktion 31. Januar 2013
Der Deutsche Bundestag entscheidet heute in dritter Lesung über eine Änderung der Regelung sogenannter „Überhangmandate“ im Bundeswahlgesetz. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe kritisiert, dass die Bundesregierung bei dieser umfassenden Prüfung des bestehenden Wahlgesetzes den immer noch rechtlich verankerten Wahlrechtsausschluss von Menschen mit Behinderungen, für die ein Betreuer „zur Besorgung aller Angelegenheiten“ bestellt ist, unangetastet lässt. Diese Regelung im Bundeswahlgesetz verstößt gegen Artikel 29 der UN-Behindertenrechtskonvention und muss gestrichen werden. Hierauf weisen die Lebenshilfe, das Deutsche Institut für Menschenrechte und eine Vielzahl anderer Verbände bereits seit Monaten hin.
Gedenkfeier für Opfer der NS-„Euthanasie“
Autor: Redaktion 30. Januar 2013
Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, hat mit einer Gedenkfeier und einer Kranzniederlegung in der Tiergartenstraße 4 in Berlin der Opfer der NS-„Euthanasie“-Verbrechen gedacht. Anlässlich des nationalen Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus erinnerte Hubert Hüppe mit der Gedenkfeier an die Aktion T4, die in der Tiergartenstraße 4 ihren Anfang nahm. Hier wurde das NS-Vernichtungsprogramm an behinderten und psychisch erkrankten Menschen geplant und organisiert. Hubert Hüppe: „Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen waren die ersten Opfer der rassistischen Nazi-Ideologie, das wird oft vergessen. Europaweit mussten etwa 300.000 Kinder, Frauen und Männer sterben.
TV Laubenheim mit Breitensportpreis ausgezeichnet
Autor: Redaktion 30. Januar 2013
Bundespräsident Joachim Gauck ehrte am Dienstag in Berlin Sportvereine für soziale Projekte im Bereich Breitensport. Er betonte das gesellschaftspolitische Potenzial des Sports für Felder wie Integration, Prävention und Gleichberechtigung. Unter den 18 Preisträgern wurde auch die Rollstuhlsportabteilung des Mainzer Vereins TV Laubenheim 1883 ausgezeichnet. Der Verein kam auf Platz vier unter insgesamt 2500 Bewerbern. Die ebenfalls nominierten Rollstuhlrugby-Spieler der Munich Rugbears sind leider leer ausgegangen.
Ganz einfach zum eigenen Videoclip
Autor: Redaktion 29. Januar 2013
Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. bietet im April in Kooperation mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband eine zweitägige Einführung zum Thema Videoclips in der Vereinsarbeit mit dem Titel „Film ab!“ an. Das Seminar, welches sich hauptsächlich an Mitglieder des bvkm und des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes sowie weitere Interessierte richtet, vermittelt Grundlagenkenntnisse einer Kamera, in der Regieführung und Schnitt-Technik.
Kinderreha-Hilfsmittel zum Ausprobieren
Autor: Redaktion 29. Januar 2013
Kinder mit Handicap brauchen besondere Hilfsmittel: Höchst individuell, nicht „von der Stange“, mitwachsend in jeder Altersstufe, Selbstständigkeit ermöglichend und Unterstützung gebend. Diese Vielfalt an Hilfen für behinderte Kinder wird erstmals gebündelt in Norddeutschland auf der Kinderreha-Ausstellung zum rehaKIND- Kongress im Hamburger CCH präsentiert. Das Thema Inklusion, welches uns alle bewegt, wird sich in der Ausstellung widerspiegeln.
BDH bemängelt Kaufkraftverlust für Rentner
Autor: Redaktion 29. Januar 2013
Rentner sind die Verlierer des Aufschwungs. Der Kaufkraftverlust betrug nach Angaben des Instituts für Finanzwissenschaft der Universität Freiburg in den letzten acht Jahren 9,2 Prozent, was aus Sicht des BDH Bundesverbandes Rehabilitation auf Strukturmängel der Rentensystematik und der Entstehung sog. prekärer Arbeitsverhältnisse, die auf das Lohnniveau drücken, zurückzuführen ist. Die Vorsitzende des Sozialverbandes, Ilse Müller, fordert die Politik auf, die Bedürfnisse der über 20,5 Millionen Bezieher von Rentenleistungen zu berücksichtigen.
Karlsruher Rebels siegen in den Staaten
Autor: Peter Schreiner 29. Januar 2013
Das Rollstuhlrugby-Team The Rebels aus Karlsruhe hat in Tampa in Florida beim Coloplast-Einladungsturnier einen unerwarteten Finalsieg über Kanada errungen. Nach dem dritten Platz bei einem tschechischen Turnier waren die Rebels beim mit acht Teams besetzten Einladungsturnier nur an Platz Vier gesetzt. Die individuell gut besetzten Rebels hatten jedoch die sechs Wochen zwischen beiden Events genutzt, um das Team zu einer immer besser funktionierenden Mannschaft zu formen. Die Neuerungen unter Coach Peter Schreiner halfen seinem Team, problemlos mit vier Vorrundensiegen das Finale zu erreichen.
Mobilitätsforum für Menschen mit Behinderung
Autor: Redaktion 28. Januar 2013
Ende Februar 2013 hält der Verband der TÜV (VdTÜV) das 2. Forum „Mobilität für Menschen mit Behinderung“ in Berlin ab. Es bietet Menschen mit Behinderung, Mobilitätsfachleuten, Politikern sowie Verbands- und Industrievertretern eine Austauschplattform, um Mobilität zu verbessern und sicherer zu gestalten. Die Teilnehmer sollen Lösungsansätze erarbeiten, die Hürden und Barrieren abbauen sowie neue Normen und Richtlinien nach der UN Behindertenrechtskonvention unkompliziert und effektiv umsetzen. Ziel muss sein, die Verkehrsmittel Pkw, ÖPNV, Bus, Bahn und Flugzeug barrierefreier zu machen und diese Verkehrsmittel intelligenter zu vernetzen.
Neuer RehaTreff-Autor schreibt Inklusions-Blog
Autor: Redaktion 28. Januar 2013
Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland ist zu einem wichtigen gesellschaftspolitischen Thema geworden. Obwohl die deutsche Gesetzgebung die Rechte von Menschen mit Behinderung sukzessive stärkt, verbessert sich die Inklusion dieser Bevölkerungsgruppe in der Realität nur langsam. Sie ist noch nicht in den Köpfen vieler unserer Mitbürger angekommen! Oft tun sie sich im Umgang mit Rollstuhlfahrern bzw. E-Rollstuhlfahrern sehr schwer und sind unsicher. Zu den Gründen gehört, dass unsere Bildungseinrichtungen viel zu wenig Wissen über Behinderungen vermitteln und Kinder erst heute in inklusiven Kindergartengruppen sowie Schulklassen zusammen mit ihren behinderten Kameraden lernen und unvoreingenommen Erfahrungen sammeln.
Therapie-Pkw für Patienten der BG Klinik
Autor: Redaktion 28. Januar 2013
Die Abteilung für Querschnittgelähmte, Orthopädie und Rehabilitationsmedizin an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen (BG Klinik) hat jetzt ein neues behindertengerecht umgerüstetes Trainingsfahrzeug von der Firma Volkswagen für die Rehabilitation von Patienten mit Querschnittlähmungen erhalten. „Wir verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in der Behandlung von Patienten mit Querschnittlähmung“, erklärte Prof. Dr. Hans-Peter Kaps, Chefarzt der Abteilung für Querschnittgelähmte, Orthopädie und Rehabilitationsmedizin an der BG Klinik. „Das Ziel unserer Rehabilitation ist die erfolgreiche Wiedereingliederung unserer Patienten in Alltag und Beruf im Sinne der Inklusion. Mobilität ist hierfür besonders wichtig, sowohl was die Beherrschung des Rollstuhls als auch die Möglichkeiten zum selbständigen Bedienen eines Pkw angeht.“
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