"1 Milliarde Euro mehr für die Rehabilitation und Prävention lässt sich gut begründen"

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degemedlogo_So argumentierte Hubert Seiter, Erster Direktor der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg, auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED). Der Regierungsdialog Rente sei eine hervorragende Gelegenheit, um der demographischen Entwicklung, dem Fachkräftemangel und der sukzessiven Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 mit einer deutlichen Anhebung des Reha-Budgets Rechnung zu tragen.

Hubert Seiter rechnete auf der Mitgliederversammlung vor, dass eine Erhöhung des Budgets für Reha und Prävention in der gesetzlichen Rentenversicherung um ca. 1 Milliarde Euro kaum Auswirkungen auf den Beitragssatz hat. Nach der geltenden Rechtslage wird der Beitragssatz von derzeit 19,9 % voraussichtlich im kommenden Jahr abgesenkt.

Mit einer um lediglich 0,1 Prozent verminderten Absenkung des Beitragssatzes im Jahr 2012 seien die zusätzlichen Mittel zur Realisierung des Grundsatzes "Reha vor Frühberentung" vorhanden. "Die Rentenversicherung kann auch belegen, dass diese zusätzlichen Mittel tatsächlich und erfolgreich zur Sicherung der Erwerbsfähigkeit eingesetzt werden", verweist Seiter auf das in dieser Form einmalige Qualitätssicherungsprogramm.

Dass medizinische Rehabilitation volkswirtschaftlich sinnvoll ist und zu Einsparungen in den Sozialhaushalten führt, hat vor kurzem auch die Prognos AG nachgewiesen. Für jeden in die medizinische Rehabilitation Erwerbstätiger investierten Euro erhielt laut Prognos die Gesellschaft durch vermiedene vorzeitige Rentenzahlungen und gewonnene Beitragseinnahmen der Sozialversicherungen fünf Euro zurück. Eine Milliarde mehr für Prävention und Reha ist auch nach Auffassung von Prognos im Hinblick auf die Demografie bedarfsgerecht.

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED), Fasanenstraße 5, 10623 Berlin, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Internetseite: www.degemed.de.

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