Flut: Behinderte Menschen leiden besonders

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FlutCBM-PHL-09-050_Regenmassen und Erdrutsche, die am Wochenende mit dem Tropensturm Washi die Philippinen trafen, haben inzwischen laut UN-Angaben rund 1.000 Menschen das Leben gekostet. Die philippinische Regierung hat die Situation zur nationalen Katastrophe erklärt. Die lokalen Partner der Christoffel-Blindenmission (CBM) in der betroffenen Region berichten von zahlreichen Menschen mit Behinderungen, die von den Fluten mitgerissen wurden. Behinderte Menschen sind laut CBM in solchen Notsituationen besonders hilflos. Ihre besonderen Bedürfnisse werden oft vernachlässigt.

Daher wird den Angaben zufolge der CBM-Partner, die Philippine Service of Mercy Foundation (PSMF) in Cagayan de Oro, einer der am schwersten betroffenen Städte, dafür Sorge tragen, dass Menschen mit Behinderungen gefunden werden und von den Hilfeleistungen profitieren. Die Hilfsorganisation geht davon aus, dass von den rund 340.000 Betroffenen mehr als 50.000 Menschen eine Behinderung haben.

Wo die Fluten sinken, bleiben in der Regel Schutt- und Schlammmassen zurück: häufig unüberwindbare Hindernisse für gehbehinderte oder ältere Menschen. Auch ein Blinder, der sich seinen Weg ertasten muss, findet sich in so einer Straße ohne Hilfe nicht mehr zurecht. Medikamente, Ersatz für verlorene Brillen und Hörgeräte oder auch Gehhilfen sind für das Überleben von Menschen mit Behinderung fast so wichtig wie Trinkwasser und Nahrung. Die CBM prüft derzeit über ihre Partner vor Ort wie am schnellsten die notwendige Hilfe geleistet werden kann.

CBM bittet um Unterstützung

Für diese Hilfsmaßnahmen ruft die CBM zu Spenden unter dem Kennwort „Nothilfe Philippinen“ unter dem Spendenkonto 2020, BLZ 370 205 00 auf. Bei Katastrophen leistet die CBM über ihre Partner unbürokratische Nothilfe. Wo sonst behinderte Kinder betreut wurden, werden zum Beispiel Verletzungen behandelt oder Nahrungsmittel ausgegeben. Die Christoffel-Blindenmission fördert bereits seit 1974 Hilfsprojekte auf den Philippinen. Derzeit sind es 36 Projekte. Weitere Informationen unter www.cbm.de

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