Paralympics-Traum verwirklichen

Foto: Ralf Kuckuck/ DBS

Beim Heimspiel in Duisburg wollen sich Deutschlands Sitzvolleyballer den Traum von der Teilnahme an den Paralympics in Tokio verwirklichen. Nachdem das Qualifikationsturnier Mitte März in den USA kurz vor Beginn aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, findet der zweite Anlauf auf deutschem Boden statt. Austragungsort ist vom 15. bis 19. Februar 2021 die Sportschule Wedau. Sieben Mannschaften wollen dort um den letzten Platz für die Paralympics kämpfen. „Wir verbinden mit der Ausrichtung des Qualifikationsturniers in der Sitzvolleyball-Hochburg NRW nicht nur große Vorfreude, sondern auch sportlich eine große Chance. Unsere Mannschaft hat das klare Ziel, auf heimischem Boden den letzten Platz für die Paralympics in Tokio zu ergattern und sich damit den Traum von der Teilnahme an den Spielen zu verwirklichen. Wir werden in der Vorbereitung alles daran setzen, für beste Bedingungen zu sorgen und ein guter Gastgeber zu sein – erst recht in diesen schwierigen Zeiten. Damit wollen wir auch ein Signal setzen und Zuversicht verbreiten mit Blick auf die Durchführung von Sportveranstaltungen”, so der DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher. „Vor den Paralympics in Rio hat unser Team ebenfalls in NRW die Qualifikation geschafft. Das werten wir als gutes Omen.”

Gegner der deutschen Nationalmannschaft sind in Duisburg die Teams aus den USA, Kanada, Kasachstan, Kroatien, Lettland und Ukraine. Veranstalter ist WorldParaVolley, Ausrichter ist der Deutsche Behindertensportverband, der bei Organisation und Durchführung vom Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW unterstützt wird.

 

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Veröffentlicht in: Nachrichten

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