Apps auf Rezept

Sogenannte Gesundheits-Apps unterstützen schon heute viele Menschen in Deutschland, die diese Anwendungen beispielsweise dazu nutzen, um Blutdruckwerte zu speichern, sich an anstehende Vorsorgeuntersuchungen oder Medikamenteneinnahmen erinnern zu lassen oder ein Schmerz-Tagebuch zu führen. Das „Gesetz für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation“ (Digitale-Versorgung-Gesetz – DVG) soll nun die Übernahme der Kosten für solche Gesundheits-Apps durch die gesetzlichen Krankenversicherungen ermöglichen. Das Bundeskabinett hat am 10. Juli den entsprechenden Entwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn beschlossen. Damit das möglichst unbürokratisch möglich ist, müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein: Nachdem die App vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auf Datensicherheit, Datenschutz und Funktionalität geprüft wurde, wird sie ein Jahr lang vorläufig von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet. In dieser Zeit muss der Hersteller beim BfArM nachweisen, dass seine App die Versorgung der Nutzer verbessert. Wie viel Geld der Hersteller erhält, verhandelt er dann selbst mit dem GKV-Spitzenverband.

Weitere Artikel

HASE BIKES bietet wieder persönliche Produktberatungen an

Wo bisher Räder zusammengebaut wurden, ist ein 430 qm großer Showroom eröffnet worden: Das SCHALTWERK. „Ursprünglich waren die Beratungen eine Notlösung, weil wir die...

Space Drive System: Vereinfachte Zulassung in der Schweiz

Dank der erneuten Prüfung und Freigabe durch das Schweizer Dynamic Test Center können laut einer Pressemeldung nun mit Space Drive ausgestattete Fahrzeuge in der...

Menschenrechte behinderter Menschen sicherstellen

Die Menschenrechte behinderter Menschen müssen in Deutschland endlich sichergestellt werden. Mit dieser Forderung wendet sich die LIGA Selbstvertretung als Interessenvertretung von bundesweit aktiven Selbstvertretungsorganisationen...

Soziale Medien

1,858FansGefällt mir
990NachfolgerFolgen

Letzte Beiträge