Apps auf Rezept

Sogenannte Gesundheits-Apps unterstützen schon heute viele Menschen in Deutschland, die diese Anwendungen beispielsweise dazu nutzen, um Blutdruckwerte zu speichern, sich an anstehende Vorsorgeuntersuchungen oder Medikamenteneinnahmen erinnern zu lassen oder ein Schmerz-Tagebuch zu führen. Das „Gesetz für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation“ (Digitale-Versorgung-Gesetz – DVG) soll nun die Übernahme der Kosten für solche Gesundheits-Apps durch die gesetzlichen Krankenversicherungen ermöglichen. Das Bundeskabinett hat am 10. Juli den entsprechenden Entwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn beschlossen. Damit das möglichst unbürokratisch möglich ist, müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein: Nachdem die App vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auf Datensicherheit, Datenschutz und Funktionalität geprüft wurde, wird sie ein Jahr lang vorläufig von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet. In dieser Zeit muss der Hersteller beim BfArM nachweisen, dass seine App die Versorgung der Nutzer verbessert. Wie viel Geld der Hersteller erhält, verhandelt er dann selbst mit dem GKV-Spitzenverband.

Weitere Artikel

Stefan Kiefer wird neuer Generalsekretär des DBS

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) bekommt einen neuen Generalsekretär: Der 56-jährige Stefan Kiefer übernimmt die Position im Sommer 2022 und folgt damit auf Torsten Burmester,...

Messevorschau REHAB 2022

Vom 23. bis 25. Juni 2022 öffnet die REHAB bereits zum 21. Mal ihre Tore. Rund 350 Ausstellende aus insgesamt 18 verschiedenen Ländern werden...

Gemeinsam für den wissenschaftlichen Fortschritt

Durch technologische Innovation kann die Lebensqualität von Menschen verbessert werden, die auf Prothesen angewiesen sind. Der Össur- und Ottobock-Research Trust Fund wurde an der...

Soziale Medien

0NachfolgerFolgen

Letzte Beiträge