Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung stagniert

Das LWL-Integrationsamt unterstützt private und öffentliche Arbeitgeber, Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen zu schaffen und zu erhalten. Foto: Jörg Birgoleit
Das LWL-Integrationsamt unterstützt private und öffentliche Arbeitgeber, Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen zu schaffen und zu erhalten. Foto: Jörg Birgoleit

Wie schon in den Monaten zuvor stagnierte die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen in Westfalen-Lippe auch im November auf hohem Niveau. Das zeigt der jüngste Bericht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Danach waren Ende November 22.057 Menschen mit Schwerbehinderung ohne Arbeit (13.513 Männer und 8.544 Frauen), das sind sechs mehr als im Oktober und 790 mehr als im Vorjahr. „Der sonst übliche Herbstaufschwung am Arbeitsmarkt fand auch im November nicht statt. Er ist damit in diesem Jahr komplett ausgeblieben. Somit bleibt es bei der unbefriedigenden Beschäftigungssituation für arbeitslose und arbeitsuchende schwerbehinderte Menschen“, sagte LWL-Sozialdezernent Matthias Münning. „Das LWL-Integrationsamt Westfalen will die Arbeitgeber stärker für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen sensibilisieren. Nur über eine positive Einstellung der Betriebe und Dienststellen wird es uns gemeinsam gelingen, die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen 2014 zu verringern“, so Münning weiter.
Das LWL-Integrationsamt Westfalen-Lippe hat die Aufgabe, Arbeitgeber im Sinne der Inklusion dabei zu unterstützen, Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen zu schaffen und zu erhalten. Neben der technischen Ausstattung behinderungsgerechter Arbeitsplätze bilden die Beratung der betroffenen Menschen und der Arbeitgeber sowie der besondere Kündigungsschutz Schwerpunkte in der Arbeit der LWL-Abteilung.

 

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