Automatisches Ein- und Ausparken in die Garage

Der Autoumrüster PARAVAN stellt auf der kommenden REHACARE das erste automatisch in eine Garage ein- und ausparkenden Fahrzeug für mobilitätseingeschränkte Menschen vor.

Das Fahrzeug wird vor dem geöffneten Garagentor abgestellt und der Rollstuhlfahrer fährt aus. Mithilfe eines Touchscreens wird durch die Betätigung des Buttons „Start über den Ibeo ScaLa Laserscanner eine 3D-Aufnahme der gesamten Garage gemacht und nach Hindernissen, wie zum Beispiel einem kleinen Fahrrad oder einem Kinder-Dreirad abgesucht.

Eine Weitwinkelkamera von Kappa überwacht gleichzeitig den Bereich hinter dem Fahrzeug. Wenn keine Hindernisse gefunden werden, nimmt der Laser-Scanner eine definierte Winkelposition ein, um sich während der Rückfahrt in Bezugnahme auf die Garage einzuordnen.

Nun wird die Schaltfläche „Einparken“ (Button 2) freigegeben. Das Fahrzeug fährt so lange rückwärts, solange die Taste vom Benutzer gedrückt wird oder bis die endgültige Parkposition erreicht ist.  Während der Rückwärtsfahrt wird das Fahrzeug zunächst automatisch gerade vor der Garage ausgerichtet und in einem Abstand von 1 m zur Garageneinfahrt angehalten. Anschließend fährt das Fahrzeug ohne weiteren Lenkeingriff rückwärts in die Garage bis es die Parkposition erreicht. Der Anwender hat die Möglichkeit, den Einparkvorgang nicht nur von außen, sondern auch über das Kamerabild des Touchscreens zu überwachen.

Selbstparker Paravan Bild 2

Der Prozess kann, wenn nötig, zu jedem Zeitpunkt unterbrochen und das Fahrzeug zum Stillstand gebracht werden, indem die Schaltfläche „Einparken“ (Button 2) losgelassen wird. Der Ausparkvorgang wird nach dem beendeten Einparkvorgang über die Touchscreen Schaltfläche „Ausparken“ (Button 3) gestartet, die aktiviert wird, sobald der Einparkvorgang abgeschlossen ist.

Während des gesamten Programms kann eine Notbremsung und Abschaltung des Space Drive II Systems durch Betätigung der Schaltfläche „Not-Aus“ (Button 4) erfolgen.

Das neue System stellt eine große Erleichterung für die Mobilität behinderter Menschen dar und schafft Freiräume und Zeit, die das oft mühselige, zeit- und nervenraubende Ein- und Ausparken kostet.

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