Beste App für Menschen mit Behinderung gesucht

WheelGuide
Apps sollen Menschen mit Behinderung den Alltag erleichtern. Im Bild eine Navigations-App für Rollstuhlfahrer, entwickelt von Studenten der Hochschule Darmstadt. Foto: h_da

In Kooperation mit dem Inklusionsmagazin „VALIDleben“ vergibt der „Überall App Congress“ den Preis für die beste App für Menschen mit Behinderung. Das teilt die Info-Website von „BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben“ aus Wien mit.

„Apps sollen Menschen den Alltag erleichtern. Bei unseren Recherchen sind wir jedoch daraufgekommen, dass gerade das Angebot von Apps für Menschen mit Behinderung vollkommen unzureichend ist“, teilt die Kongress-Initiatorin, Sindy Amadei, mit. Geboren wurde die Idee zum Preis gemeinsam mit Michaela Golla (Chefredakteurin VALIDleben, Österreichs erstes Hochglanzmagazin für Menschen mit Behinderung) und Florian Dungl (Herausgeber VALIDleben). Dungl sitzt selbst im Rollstuhl. „Wir wollen einen Innovationsprozess in Gang setzen, der letztlich die Lebensqualität von Menschen mit Behinderung steigert“, erklärt der Österreicher.

App-Congress-Veranstalterin Sind Amadei: „Egal ob fertige App oder nur die Idee dazu – wir begutachten alle Beiträge. Sollte die Idee des Preisträger noch nicht entwickelt sein, so werden wir in Folge für die technische Realisierung garantieren.“

Eine Fachjury mit prominenter Unterstützung prämiert die beste App, oder beste App-Idee (Heather Mills, Hannes Kinigadner, Christian Clerici u.a.). Die Preisverleihung findet während des „Überall App Congress“ (25. – 26. Juni 2014) vor über 800 internationalen Delegierten in der Marx Halle Wien statt.

Frist: Ende April, 2014
Einreichungen
Preisgeld: 5.000 Euro

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