Fotowettbewerb „Mensch – Arbeit – Handicap“

Grafik: BGW/Judica Portner

Der Fotowettbewerb „Mensch – Arbeit – Handicap“ der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) geht in die entscheidende Phase. Noch bis Ende Mai können Fotoschaffende Arbeiten zum Thema „Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben“ einreichen und so einen Beitrag zur Inklusion leisten.

Die Motivwahl ist dabei unbeschränkt. Schon die bislang eingegangenen Werke zeigen vielfältige Möglichkeiten sich dem Thema fotografisch zu nähern. „Das Anfang des Jahres in Kraft getretene Bundesteilhabegesetz setzt besondere Anreize für die Beschäftigung von Menschen mit Handicap auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt“, so Prof. Dr. Stephan Brandenburg, Hauptgeschäftsführer der BGW. „Insofern greift unser Wettbewerb eine hochaktuelle Thematik auf.“

Arbeit ist unverzichtbar für eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, wie sie die auch in Deutschland geltende UN-Behindertenrechtskonvention fordert. „Arbeit schafft Struktur, verbessert die Möglichkeit, soziale Beziehungen aufzubauen und trägt zum Selbstwertgefühl bei“, erläutert Prof. Dr. Brandenburg.

Die BGW hat mit dem Thema Inklusion gleich zweifach zu tun: Zum einen hilft sie Versicherten nach Arbeits- und Wegeunfällen sowie nach Berufskrankheiten wieder ins berufliche und soziale Leben zurück. Zum anderen macht sie spezielle Präventionsangebote zur Sicherheit und Gesundheit im Beruf für Menschen mit Behinderungen. Beispielsweise gibt die BGW Arbeitsschutzmedien in Leichter Sprache heraus. Sie plant Veranstaltungen, die Menschen mit und ohne Handicap zugänglich sind. Und sie bietet ihren Mitgliedsunternehmen Mobilitätstrainings für Menschen mit Behinderungen an, damit auch diese Beschäftigten sicher unterwegs sind – etwa auf dem Weg zum Betrieb und zurück nach Hause. „Mobilität gehört einfach zu den Voraussetzungen, um am Arbeitsleben teilnehmen zu können“, so der Hauptgeschäftsführer der BGW.

„Auch mit unserem Fotopreis möchten wir das Thema Inklusion gesellschaftlich voranbringen“, so Prof. Dr. Brandenburg. Der Wettbewerb „Mensch – Arbeit – Handicap“ in Medienpartnerschaft mit dem Magazin „chrismon“ ist mit insgesamt 22.000 Euro dotiert. Teilnehmen können Fotoschaffende ab 18 Jahre. Pro Person kann wahlweise ein Einzelfoto oder eine bis zu fünf Motive umfassende Bilderstrecke eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 31. Mai 2017.

Über die Preisvergabe entscheidet eine Fachjury: Dirk Artes (Art-Direktor bei chrismon), Peter Bialobrzeski (Professor für Fotografie an der Hochschule für Künste Bremen), Lars Lindemann (Fotochef beim GEO-Magazin), Rainer Schmidt (ehemaliger Paraolympionike) sowie Dr. Ulrich Bethge und Silvia Thimm (Mitglieder des BGW-Vorstands). Die Prämierung der besten Wettbewerbsbeiträge erfolgt Anfang September 2017 im Rahmen des Fachkongresses BGW forum in Hamburg.

 

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