Hans-Peter Durst gewinnt Gold – fast ohne Sattel

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Erleichterung und Jubel im Ziel. Oliver Kremer / DBS

Hans-Peter Durst krönte sich erstmals zum Paralympic-Champion. Der 58-Jährige aus Dortmund triumphierte im Zeitfahren in der Klasse T1-2 in 22:57,34 Minuten klar vor dem US-Amerikaner Ryan Boyle (24,21,35). Kurios: Der Dortmunder fuhr fast 14,5 der 15 Kilometer mit einem lockeren Sattel, der abzufallen drohte. „Das werde ich wahrscheinlich die ganze Nacht merken“, sagte er mit einem Schmunzeln. „Aber was soll’s: Ich habe Gold. Ein Traum!“

Jana Majunke (T1-2) beendete ihr Rennen auf dem undankbaren 4. Platz. Thomas Schäfer, der aufgrund der Suspendierung der russischen Mannschaft in den deutschen Kader nachgerückt war, kam im Rennen der C4-Klasse als Siebter ins Ziel (40:05.05). Steffen Warias belegte in der Kategorie C3 nach 40:38.45 Minuten Platz 5. Und das Tandem Kai Kruse/Stefan Nimke finishte auf Platz 20 (42:48.42 Minuten).

Dursts Goldmedaille rundete das perfekte Ergebnis der deutschen Paracycler am Mittwoch ab. Bereits am Vormittag hatten Michael Teuber und Dorothee Vieth jeweils Gold im Zeitfahren gewonnen. Zudem holten Denise Schindler und Andrea Eskau Silber sowie Vico Merklein Bronze.

DBS/AWS

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