Kinotipp: Mit ganzer Kraft – Hürden gibt es nur im Kopf

kraftAm 28. August 2014 startet der Film MIT GANZER KRAFT – HÜRDEN GIBT ES NUR IM KOPF in den deutschen Kinos. MIT GANZER KRAFT ist eine außergewöhnliche und durch wahre Begebenheiten inspirierte Geschichte eines Vaters und seines körperbehinderten Sohns, die durch die gemeinsame Teilnahme am Ironman in Nizza wieder zueinander finden.

Zum Inhalt: Julien (Fabien Héraud) ist 17 und träumt wie die meisten Teenager von aufregenden Abenteuern. Was ihn davon abhalten sollte? Auf keinen Fall die Tatsache, dass er von Geburt an behindert ist und im Rollstuhl sitzt. Um das schwierige Verhältnis zu seinem unnahbaren, arbeitslosen Vater Paul (Jacques Gamblin) zu kitten, schlägt er ihm die gemeinsame Teilnahme an einem Triathlon vor. Obwohl Paul früher Hobby-Leichtathlet war, tut er Juliens Plan als Schnapsidee ab. Womit er allerdings nicht rechnet, ist die Hartnäckigkeit seines Sohnes. Selbst Claire (Alexandra Lamy), Pauls Frau, unterstützt ihren Sohn mit Leibeskräften, obwohl sie anfänglich Bedenken hat und immer noch dazu neigt, ihn wie eine Glucke übermäßig zu umsorgen. Projekt Ironman wird zur größten Herausforderung ihres Lebens, vor allem natürlich in sportlicher Hinsicht, doch beim Countdown bis zum Tag X stellt sich auch etwas ein, was
alle in dieser zerrütteten Familie unwiderruflich verloren geglaubt hatten: Liebe, Verständnis und Zusammenhalt…

Mit seinem zweiten Spielfilm MIT GANZER KRAFT präsentiert Nils Tavernier eine außergewöhnliche Geschichte über ein besonderes Vater-Sohn-Verhältnis, das inspiriert ist von einer wahren Begebenheit. Ebenso spannend wie einfühlsam und humorvoll erzählt er, wie sich der körperbehinderte Julien und dessen Vater Paul auf das wahnwitzige Abenteuer einer Ironman-Teilnahme einlassen. In der vielschichtigen Rolle des Vaters begeistert Jacques Gamblin, der sich durch so unterschiedliche Filme wie „Manche Männer mögen’s heiß“ und „Holy Lola“ als einer der beliebtesten und meistgefragten Schauspieler Frankreichs etablieren konnte. Alexandra Lamy, bislang vor allem in Komödien („Lucky Luke“) zu Hause, bezaubert mit Stärke und Charme als Juliens Mutter. Sein Kinodebüt gibt der junge Fabien Héraud und zieht in der Rolle des mutigen, abenteuerlustigen Titelhelden sofort alle Zuschauer mühelos auf seine
Seite. Eine in großen Bildern erzählte Story vom Erwachsenwerden, von Liebe und Vertrauen, die einen bis zum bewegenden Finale und lange danach nicht mehr loslässt. So schafft es Tavernier, aus der dramatischen Ausgangssituation ein anrührendes Feel-Good-Movie zu machen, nach dessen Sichtung man die ganze Welt umarmen möchte.

Weitere Informationen zum Film gibt es hier.

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