Klaus Kreuzeder ist tot

Klaus Kreuzeder. Foto: AWS/Archiv
Klaus Kreuzeder. Foto: AWS/Archiv

Der legendäre Saxophonist Klaus Kreuzeder ist tot. Der mit eineinhalb Jahren an Kinderlähmung erkrankte Vollblut-Musiker, der mit Größen wie Eric Clapton, Gianna Nannini und Udo Lindenberg gespielt hatte, starb am Montag im Alter von nur 64 Jahren in seiner Wohnung in München. Das teilte die „Süddeutsche Zeitung“ am Dienstagvormittag mit. Kreuzeder hatte sich sein Leben lang für die Teilhabe behinderter Menschen eingesetzt.

Klaus Kreuzeder wuchs im fränkischen Forchheim auf und kaufte sich mit 16 Jahre von seinem Ersparten sein erstes Saxophon. Auf seine schwache Atemmuskulatur wirkte das Musizieren wie eine Therapie. Seit seiner Studentenzeit verdiente er sein Geld als Musiker. Kreuzeder wurde so erfolgreich, dass er mit vielen Musikstars auftreten durfte.

Im Oktober 2011 musste er sich jedoch wegen seines stark verschlechterten Gesundheitszustandes von der Bühne verabschieden. Für sein musikalisches Wirken und sein Engagement für Menschen mit Behinderung wurde Klaus Kreuzeder mit zahlreichen Preisen geehrt.

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