Mehr Nachwuchskräfte für die Pflege

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Foto: Klinik Karlsbad

Gut ausgebildete Pflegekräfte werden in ganz Deutschland gesucht. Das Statistische Bundesamt geht von einem voraussichtlichen ungedeckten Bedarf an ausgebildeten Pflegekräften in Höhe von 135.000 bis 214.000 Pflegevollkräften bis zum Jahr 2025 aus.

Das  SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach, eine von 28 Querschnittkliniken in Deutschland, bietet deshalb ab Mai 2016 einen zusätzlichen Ausbildungskurs in der Gesundheits- und Krankenpflege an. In 2016 befinden sich dann insgesamt 100 Schülerinnen und Schüler in der 3jährigen Ausbildung. Ein einjähriger Kurs zur Krankenpflegehilfe mit 25 Teilnehmern ergänzt das Ausbildungsangebot.

„Von den Startterminen im Oktober und Mai profitieren sowohl das Klinikum als auch die Auszubildenden“, sagt Regina Vogel, Direktorin der Gesundheits- und Krankenpflegeschule am SRH Klinikum Karlsbad. Durch den unterjährigen Beginn befänden sich laut Vogel  kontinuierlich Auszubildende im Einsatz auf den unterschiedlichen Stationen. „Diese zeitliche Verteilung ermöglicht eine bessere individuelle Anleitungssituation für unsere Auszubildenden. Über 50 Prozent der Ausbildung absolvieren unsere Nachwuchskräfte im Praxiseinsatz“, erklärt Regina Vogel.

Mit einem guten Notenschnitt erhöhten sich auch die Chancen für eine Festanstellung in der Klinik nach der Pflegeausbildung, so Regina Vogel. „Wir bilden unseren eigenen Nachwuchs aus. Die Absolventen sind mit unserer Klinik und den Abläufen bereits vertraut. Eine Win-Win-Situation“, stellt die Direktorin fest. Unschlüssige hätten durch den unterjährigen Ausbildungsbeginn auch die Möglichkeit, nach der Schule erst in einem Bundesfreiwilligendienst oder einem Freiwilligen Sozialen Jahr das eigene Interesse an einer Ausbildung in der Pflege zu prüfen, so Vogel.

Interessierte können sich aktuell über das Karriereportal der SRH und alle bekannten Plattformen im Internet  bewerben. „Unsere fachliche Spezialisierung auf die Wirbelsäulenchirurgie mit den Stationen für querschnittsgelähmte Patienten, die Orthopädie sowie die Neurologie mit dem Schwerpunkt der Frührehabilitation, der Psychiatrie und Gefäßmedizin ermöglicht die Ausbildung und den Einsatz in sehr spezifischen aber auch faszinierenden Bereichen der Medizin“, sagt die Schulleiterin. „Im Anschluss an die Ausbildung bietet die SRH beste Möglichkeiten, sich individuell weiterzubilden.“ Dazu gehöre auch der Bachelor-Studiengang der Angewandten Gesundheitswissenschaften für Pflege.

Die Anmeldefrist endet am 15.04.2016.

AWS/Pm

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