Menschen mit Behinderung in der Corona-Krise

Experten beantworten aktuelle Fragen online.

Aufgrund der aktuellen Unsicherheiten für Menschen mit Behinderungen und den damit verbundenen Fragen veranstaltet die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) mit ihren wissenschaftlichen Kooperationspartnern seit dem 7. April 2020 eine interaktive Online-Diskussion zu aktuellen Fragen von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen, ihren Arbeitgebern, Einrichtungen und Interessenvertretungen.

In einer Zeit der Verunsicherung und eines komplett veränderten Alltags sind viele Beschäftigte von Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) sowie Arbeitnehmer mit Behinderungen nicht nur gesundheitlich besonders gefährdet, sondern müssen auch mit den Folgen zur Bekämpfung der Pandemie zurechtkommen: WfbM sind weitgehend geschlossen, Personen mit Vorerkrankungen stellt sich die Frage nach den neuen Möglichkeiten der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nach telefonischer Anamnese; wer kann, arbeitet im Homeoffice. Daraus ergeben sich dringende Fragen zum Arbeitsschutz für und von Menschen mit Behinderungen. Die Foren unter fma.reha-recht.de bieten in dieser Situation die Möglichkeit zum Austausch mit Experten, wie Professor Dr. Wolfhard Kohte von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg/Zentrum für Sozialforschung Halle (ZSH).

Dabei soll es um die folgenden Schwerpunkte in Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus gehen:

  • Maßgaben zum Arbeitsschutz für Arbeitgeber von Menschen mit Behinderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
  • Rechte von Menschen mit Behinderungen und chronischer Erkrankung auf besondere Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz
  • Arbeit im Homeoffice
  • Situation der Menschen mit Behinderungen in WfbM, deren Wohneinrichtungen sowie in Rehabilitationseinrichtungen 
  • Weitere Probleme beziehungsweise Handlungsbedarfe 

Die öffentliche und moderierte Diskussion steht grundsätzlich allen Interessierten offen. Sie findet im Rahmen des Projekts „Partizipatives Monitoring der aktuellen Entwicklung des Rehabilitations- und Teilhaberechts bis 2021“ statt, das durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Ausgleichsfonds gefördert wird.

www.fma.reha-recht.de

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