Der Deutsche Behindertensportverband begrüßt die Entscheidung des IPC

DBS Präsident
Friedhelm-Julius Beucher. Foto: DBS

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) hat die Entscheidung des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), das Nationale Paralympische Komitee Russland (NPC Russland) für die Paralympischen Spiele in Rio de Janeiro zu suspendieren, begrüßt und reagiert mit Zustimmung auf diesen Beschluss. Das IPC hatte als Folge der Erkenntnisse aus dem McLaren-Report – unter anderem wurde von 35 verschwundenen Dopingproben russischer Paralympics-Sportler berichtet – ein Suspendierungsverfahren eingeleitet. Nun wurde im Rahmen einer Pressekonferenz in Rio de Janeiro der Ausschluss des NPC Russland verkündet.

DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher und Chef de Mission Dr. Karl Quade sind mit der Null-Toleranz-Politik des IPC in der Dopingbekämpfung ausdrücklich einverstanden: „Die aufgedeckten Dopingpraktiken in Russland stellen im Behindertensport eine neue Dimension dar. Folgerichtig begrüßen wir die klare, unmissverständliche und mutige Entscheidung des IPC. Es handelt sich um ein wichtiges Signal hin zu einem konsequenten Anti-Doping-Kampf – im Sinne des Fair-Play-Gedankens im Sport ist diese harte Linie der völlig richtige Weg. Im Gegensatz zum IOC hat der Paralympische Sport diese historische Chance wahrgenommen, von der wir uns nachhaltige Auswirkungen auf gerechte Wettkämpfe erhoffen“, erklären Beucher und Quade.

 

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