Die Begeisterung des Behindertensports vermitteln

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Wahl der Vorsitzenden Kirsten Bruhn und ihres Stellvertreters Gerhard Janetzky ins Kuratorium. Foto: DBS

Vom Schwimmbecken ins Gremium – oder von der Athletin zur Kuratoriumsvorsitzenden: Nach der Beendigung ihrer aktiven Karriere im vergangenen Jahr ist die dreimalige Paralympics-Siegerin Kirsten Bruhn nun als neue Vorsitzende des Kuratoriums des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) gewählt worden. Sie tritt die Nachfolge der ehemaligen Bundesministerin Brigitte Zypries an, die sich viele Jahre erfolgreich für die Unterstützung des Behindertensports eingesetzt an. Stellvertreter von Kirsten Bruhn ist Gerhard Janetzky, der unter anderem als Präsident des Berliner Leichtathletik-Verbandes fungiert.

Die 45-jährige Weltklasse-Schwimmerin freut sich bereits auf ihre neue Aufgabe. „Ich hätte nie gedacht, dass ich Mitglied in einem Kuratorium werden würde – jetzt bin ich sogar die Vorsitzende. Mein klares Ziel ist es, durch meine langjährigen Erfahrungen als Athletin möglichst viele Ideen und Impulse zu geben, die dem Deutschen Behindertensportverband und vor allem auch den Sportlerinnen und Sportlern helfen werden“, erklärt Kirsten Bruhn und fügt an: „Die Begeisterung des Behindertensports zu vermitteln und dessen Wichtigkeit zu verdeutlichen – das ist mein großer Wunsch, und ich hoffe, dass ich dahingehend wirken kann.“

DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher ist mit der Wahl der ehemaligen Vorzeigeathletin sehr zufrieden: „Wir freuen uns über ein solch prominent besetztes Gremium, welches uns bei der Erfüllung unserer vielfältigen Aufgaben unterstützend zur Seite steht.“ Für Kirsten Bruhn ist es nicht die einzige neue Rolle: Einen Tag zuvor ist sie als neue Vizepräsidentin Sport des Behinderten-Sportverbands Berlin gewählt worden.

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