Dritter grenzenloser Tischtennislehrgang

Foto: sport grenzenlos
Foto: sport grenzenlos

Vom 1. bis 3. Januar 2016 wird unter der Leitung des SCW Göttingen mit Unterstützung der Initiative sport grenzenlos und des Landessportbundes (LSB) wieder ein inklusiver Tischtennislehrgang in der barrierefreien Sporthalle am James-Franck-Ring in Göttingen stattfinden. An drei Tagen werden Mitglieder der Tischtennis-Nationalmannschaft des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) gemeisam mit jungen Nachwuchsakteuren mit und ohne Behinderung aus Göttingen und der Region gemeinsam auf allerhöchstem Niveau trainieren.

Mit dabei sein werden von den Mitgliedern der TT-Nationalmannschaft des DBS:

  • Holger Nikelis (37), zweifacher Paralympicsieger, mehrfacher Welt- /Europameister
  • Weltmeister Valentin Baus (19),
  • der Deutsche Meister Yannik Rüddenklau (18) und Johannes Urban (24)
  • der DM-Bronzemedaillengewinner Jannik Schneider (25)
  • die zweifache Deutsche Meisterin Lena Kramm (18)
  • die Deutsche Jugendmeisterin Marlene Reeg (15)
  • Freddy Peschke (24)

Geleitet wird der Lehrgang von Michael Meißner, Diplom-Sportlehrer Behindertensport und ehemaliger Bundestrainer im Deutschen Behindertensportverband sowie von Joachim Vogt, DTTB-Lizenz B, Trainer im Regions- und Landesstützpunkt des TTVN.

Das Team wird Tischtennis als barrierefreien Sport vorzustellen und mit Ängsten sowie Vorbehalten aufzuräumen und zeigen, was alles mit einer Behinderung möglich ist. Daneben werden sie Wege demonstrieren, die Wahrnehmung von Menschen mit Behinderung zu verändern, Vorurteile abzubauen und die Faszination für Tischtennis von Menschen mit Behinderung zu wecken. Für den Lehrgang werden von der Firma Ottobock wieder Rollstühle zur Verfügung gestellt, um den jungen Lehrgangsteilnehmern ohne Behinderung die Gelegenheit zu bieten, sich mit den Behindertensportlern „auf Augenhöhe“, bspw. in einem Rollstuhl sitzend zu begegnen und zu messen. Eine barrierefreie Unterbringung des „sport grenzenlos“ Teams im Tabalugahaus in Duderstadt ist ebenfalls gesichert.

Zuschauer sind wieder herzlich willkommen und können während der Veranstaltung auch selbst zum Schläger greifen, ggfs auch im Rollstuhl. Die Spieler der Nationalmannschaft werden am Samstag nachmittag gegen 16 Uhr in einem Showkampf ihr Können demonstrieren und im Anschluss für Fragen, den persönlichen Austausch oder das aktive Miteinander am Tischtennistisch zur Verfügung stehen. Am letzten Tag ist ein Abschlussturnier vorgesehen, bei dem Teams gebildet werden – bestehend aus einem Jugendlichen ohne Behinderung und einem Nationalspieler oder Jugendlichen mit Behinderung. So können alle erleben, wie sich beide hervorragend ergänzen.

(pm)

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