Gold und Bronze bei der Rollstuhlfechten-EM

Bei den Rollstuhlfechten-Europameisterschaften im italienischen Terni hat Ulrike Lotz-Lange mit Gold im Degenwettbewerb und Bronze im Florettwettberwerb der Kategorie C für zwei deutsche Medaillen gesorgt. Maurice Schmidt hingegen verpasste das Treppchen mit Rang fünf und sechs zweimal nur knapp. Schon in der Vorrunde der Degen-Konkurrenz hatte Ulrike Lotz-Lange gezeigt, dass sie um den Titel mitfechten kann. Mit nur einer Niederlage gegen die Italienerin Nora Consuela startete sie an Position drei gesetzt in die Direktausscheidung. Im Halbfinale traf die Athletin vom HFC Lübeck dann auf die amtierende Weltmeisterin Ksenia Ovsyannikova aus Russland. In einem intensiven Gefecht setzte sich die Deutsche durch und zog mit einem 15:12-Sieg ins EM-Finale ein. Dort hatte sie die Chance, sich für die Vorrunden-Niederlage bei der Italienerin zu revanchieren – mit Erfolg.

Auch Maurice Schmidt vom SV Böblingen präsentierte sich in Terni in guter Form. Der 19-Jährige gewann in der Vorrunde des Säbelwettbewerbs der Kategorie A fünf der sechs Aufeinandertreffen und startete an Position vier gesetzt in die Direktausscheidung. Auf dem Weg ins Viertelfinale bezwang der Böblinger Alberto Pellegrini aus Italien deutlich mit 15:8. Allerdings verhinderte Paralympics-Sieger Andrij Demchuk aus der Ukraine den Einzug des jungen Deutschen ins Halbfinale. Weitere Platzierungen unter den besten Acht erreichten Sylvi Tauber als Siebte im Säbelwettbewerb der Kategorie B. Erst im Viertelfinale wurde die Athletin vom TuS Makkabi Rostock von der späteren Europameisterin Olena Fedota aus der Ukraine gestoppt. Ebenfalls auf Platz sieben landeten die deutschen Herren im Teamwettbewerb mit dem Säbel und dem Degen, mit dem Florett sprang der achte Rang heraus.

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