Verkehrsunfall reißt Markus Pilz aus dem Leben

Foto: handbikesport.de
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Am vergangenen Freitag ist Markus Pilz, erfolgreicher Behinderten-Sportler und mehrfacher Paralympics-Sieger, bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Pilz war seit seinem 17. Lebensjahr nach einem Motorradunfall querschnittgelähmt und wurde nur 52 Jahre alt. Er hinterlässt Ehefrau Anke und seine 16-jährige Tochter.

Paralympics-Sieger im Rennrollstuhl wurde er 1992 in Barcelona mit der 4×100 Meter-Staffel und im Einzelrennen über 400 Meter – jeweils in Weltrekordzeit. Silber und Bronze gab es über 5000 und 10 000 Meter sowie Bronze über 4×400 Meter. 1996 in Atlanta erkämpfte er sich noch Silber über 400 und Bronze über 10 000 Meter.

Gewürdigt wurden seine Leistungen 1993 mit der Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes, der höchsten Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland im Sport, durch den damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker.

Pilz hatte sich aus dem Rollstuhl-Rennsport zurückgezogen und war aufs Handbike umgestiegen. Auch die neue Disziplin betrieb er ambinioniert und nahm an Marathonrennen teil.

(AWS)

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