„Wir bleiben die Wundertüte“- Rollstuhlcurling –WM

Foto: Ralf Kuckuck / DBS

Vom 3.-10. März findet in Stirling (Schottland) die RollstuhlCurling-Weltmeisterschaft statt. Da geht es neben Medaillen bereits um wichtige Punkte für die Qualifikation für Peking 2022.

Wolf Meißner hat die Paralympics in drei Jahren ins Visier genommen: “Das Ziel ist es, 2022 nochmal dabei zu sein. Dafür müssen bei der WM möglichst viele Siege her.“ Dass die Mannschaft durchaus mit der Weltspitze mithalten kann, bewies sie nicht nur bei den Paralympics 2018. Das Team begeisterte und war sogar auf Halbfinalkurs, ehe eine Niederlagenserie die Träume platzen ließ. „An guten Tagen können wir jeden schlagen. Häufig fehlt es nur an Kleinigkeiten – doch die sind auf diesem Niveau entscheidend. Es ist wie bei den Paralympics: Wir bleiben eine Wundertüte“, so Meißner. Die Nationalmannschaft präsentierte sich bei den Vorbereitungsturnieren in diesem Winter mit Höhen und Tiefen. Im Curling könne immer alles passieren und der Kopf spiele eine große Rolle. Das Stamm-Quartett bilden Christiane Putzich (CC Füssen), Harry Pavel (CC Schwenningen), Heike Melchior (CC Eintracht Frankfurt) und Wolf Meißner. Vom neuen Bundestrainer Helmar Erlwein wird die Mannschaft gecoacht. „Wir wollen den Klassenerhalt schaffen, um weiterhin in der Gruppe A starten zu können“, so die Ziele des Trainers.

Dafür müsste mindestens der neunte Platz bei der Weltmeisterschaft herausspringen. Am Feinschliff wurde beim Abschlusslehrgang in Füssen gearbeitet. „Aber letztendlich kommt es auf die Umsetzung auf dem Eis an. Bei der WM wird die Leistung von jedem einzelnen Athleten gefordert sein“, betont Erlwein.Im Anschluss daran hofft der Bundestrainer sein Team mit dem erreichten Klassenerhalt im Rücken entwickeln zu können. Vielleicht können dann für die WM 2020 andere Ziele gesteckt werden. Auch schon im Hinblick auf die Paralympics in Peking 2022.

Weitere Artikel

Schwerbehinderte sind gegenüber dem Arbeitgeber nur bedingt auskunftspflichtig!

Anlaufstelle „Beratung mit Handicap" rügt unrechtmäßige Fragen im Bewerbungsgespräch: Immer wieder treten Unsicherheiten darüber auf, ob ein chronisch kranker Mensch im Bewerbungsgespräch oder im Beruf...

Nachgefragt bei Simone Fischer

Seit 1993 gibt es den von den Vereinten Nationen für den 3. Dezember ausgerufenen „Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen". Simone Fischer ist die...

Drei Jahrzehnte Fachmagazin not

Zeit zum Jubeln, aber auch um die letzten Jahre einmal Revue passieren zu lassen. In der aktuellen Ausgabe berichten wir also über Vergangenes, wie...

Soziale Medien

1,858FansGefällt mir
990NachfolgerFolgen

Letzte Beiträge