Diskussionsbereitschaft über Inkontinenz nimmt zu

Inkontinenz
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Die sechste World Continence Week (WCW), die Ende Juni stattfand, zeichnete sich dieses Jahr besonders durch die Bildung von Netzwerken aus. „Ein Trend, der belegt, dass endlich Austausch und Informationsfluss in der Fachwelt besser werden“, so die Deutsche Kontinenz Gesellschaft in einer Mitteilung. Mit 100 Veranstaltungen an 90 Standorten war wieder für ein reichhaltiges Informationsangebot gesorgt. Bemerkenswert war dabei, dass in diesem Jahr diverse Kooperationen auftraten, die jeweils eine Art Tageskongress anboten. Solche Initiativen setzen voraus, dass es mittlerweile Kontakte und öffentliches Gespräch gibt – eine Situation, die noch vor wenigen Jahren unvorstellbar war.

Darüber hinaus waren natürlich die etablierten Patientenveranstaltungen wie Telefonhotlines und Aufklärungstage wieder mit dabei. Sogar die bundesweit erscheinende Ärzte Zeitung, die sich an Mediziner aller Fachrichtungen wendet, hatte im Vorfeld der Aktionswoche auf die Veranstaltungen hingewiesen.

Links zur Berichterstattung:

Ärztezeitung

NRZ

Südkurier

Wormser Zeitung

 

Die Deutsche Kontinenz Gesellschaft e. V.

hat es sich als gemeinnützige, medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft seit 1987 zur Aufgabe gemacht, Inkontinenz aus der Tabuzone zu holen und den Weg frei zu machen für eine verbesserte Diagnose, Behandlung und Prävention von Harn- und Stuhlinkontinenz. Dafür steht bundesweit ein interdisziplinärer Expertenrat aller betroffenen Fachrichtungen zur Verfügung. Mit der Zertifizierung von ärztlichen Beratungsstellen sowie Kontinenz- und Beckenboden-Zentren und der Veranstaltung von Fortbildungen trägt die Deutsche Kontinenz Gesellschaft maßgeblich zur Qualitätssicherung in der Behandlung und Beratung von Menschen mit Inkontinenz bei.

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