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Barrierefreie Architektur und Stadtplanung

Was genau bedeutet Zugänglichkeit? Und wie können Städte und Sozialräume barrierefrei geplant werden? Darüber diskutierten am 4. März Vertreter aus Verbänden, Politik sowie Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung bei der Konferenz „Inklusiv gestalten – Ideen und gute Beispiele aus Architektur und Stadtplanung“ in Hannover.

Barrierefreiheit hat eine tiefe soziale Dimension und ist ein zentrales Grundrecht, egal ob im privaten oder im öffentlichen Raum“, so Jürgen Dusel zur Eröffnung der Veranstaltung. „Menschen mit Behinderungen bewegen sich nicht nur in den eigenen vier Wänden oder in öffentlichen Gebäuden. Sie wollen auch ins Museum oder Theater, in barrierefreie ärtzliche Praxen, sie wollen sich in der gesamten Stadt bewegen. Barrierefreiheit muss daher zum Qualitätsstandard für modernes Bauen werden. Wer heute noch Barrieren baut, macht etwas falsch. Deswegen sollten wir auch über die Verpflichtung bestimmter privater Anbieter zur Barrierefreiheit nachdenken. Der Ansatz ‚Design for all’ muss selbstverständlich werden.“

Die Regionalkonferenz stellte mit Impulsvorträgen, Präsentationen gelungener Projekte sowie in Gesprächsrunden vor, wie interdisziplinäre und intelligente Planungsansätze aussehen können.

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Veröffentlicht in: Nachrichten

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