Fahrausbildung mit Joystick: Space-Drive-Ausbildung in Österreich auf der Straße

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Fahrtraining mit Space Drive: Steuerung des Fahrzeugs über Joystick und digitale Fahrfunktionen im Ausbildungsfahrzeug. Foto: Paravan
Fahrtraining mit Space Drive: Steuerung des Fahrzeugs
über Joystick und digitale Fahrfunktionen im
Ausbildungsfahrzeug. Foto: Paravan

Die Fahrausbildung mit dem digitalen Fahr- und Lenksystem Space Drive ist in Österreich verfügbar. Die Fahrschule Powerdrive bei Graz (Steiermark) bietet die Spezialausbildung in Kooperation mit der Paravan GmbH an und erweitert damit das Mobilitätsangebot für Menschen mit körperlicher Behinderung. Mit der Übergabe eines entsprechend ausgestatteten Fahrschulfahrzeugs wurde die Zusammenarbeit offiziell gestartet. Erste Kunden haben ihre Ausbildung bereits begonnen.

Die Nachfrage nach einer spezialisierten Fahrausbildung mit dem Space-Drive-System in Österreich ist hoch. Mit der Zusammenarbeit von Powerdrive und Paravan steht eine qualifizierte Ausbildungsstätte zur Verfügung. „Wir erhalten seit Jahren zahlreiche Anfragen aus Österreich. Umso wichtiger ist es, dass wir dieses Angebot nun gemeinsam mit einem qualifizierten Partner realisieren konnten“, erklärt Thomas Minde, bei Paravan verantwortlich für den österreichischen Markt.

Training mit der Fahrschuleinheit: Steuerung undEingriffsmöglichkeiten werden im realen Fahrbetrieb
intensiv geschult. Foto: Paravan
Training mit der Fahrschuleinheit: Steuerung und
Eingriffsmöglichkeiten werden im realen Fahrbetrieb
intensiv geschult. Foto: Paravan

Von der Schulbank zurück ans Steuer Die Fahrschule Powerdrive steht seit vielen Jahren für praxisnahe und qualitätsorientierte Ausbildung. Markus Matzinger ist seit 2009 Fahrlehrer im Familienbetrieb und leitet neben der klassischen Fahrausbildung auch das angeschlossene Fahrsicherheitszentrum. Mit der Space-Drive- Ausbildung erweitert er das Angebot gezielt für Menschen mit körperlicher Behinderung.

Vor dem Start absolvierte Matzinger im Mobilitätspark Aichelau eine intensive Schulung auf dem Space-Drive-System – und wurde dabei selbst noch einmal zum Fahrschüler. Zwei Tage lang trainierte er den Umgang mit den unterschiedlichen Eingabegeräten sowie mit der aktiven Fahrschuleinheit.

„Ich durfte das gesamte System intensiv kennenlernen – vom Zweiwege-Joystick über das Minilenkrad bis hin zum Vier-Wege-Joystick. Mit dem Vier-Wege-Joystick wird das komplette Fahrzeug mit einer Hand gesteuert und gelenkt. Das ist eine echte Herausforderung“, beschreibt Matzinger seine ersten Eindrücke. „Man muss viel weiter vorausdenken und die Situation des Fahrschülers mitfühlen. Genau das macht die Ausbildung anspruchsvoll.“

Auch die Installation und Konfiguration des Systems wirdintensiv geschult – sichere Bedienung beginnt bei der
technischen Vorbereitung. Foto: Paravan
Auch die Installation und Konfiguration des Systems wird
intensiv geschult – sichere Bedienung beginnt bei der
technischen Vorbereitung. Foto: Paravan

Den Abschluss bildete eine Vorfahrt beim deutschen TÜV – als formaler Qualitätscheck vor dem Ausbildungsstart. „Uns ist wichtig, qualitativ hochwertig auszubilden. Wir wollen das System wirklich beherrschen, um es verantwortungsvoll weitergeben zu können.“ Technik für individuelle Mobilität Das übergebene Fahrschulfahrzeug ist mit dem digitalen, redundanten Fahr- und Lenksystem Space Drive ausgestattet und ermöglicht das Führen eines Fahrzeugs ohne mechanische Verbindung zwischen Lenkeinheit und Lenkgetriebe. Je nach individueller Anforderung stehen unterschiedliche Eingabegeräte zur Verfügung – vom Zweiwegeund Vier-Wege-Joystick über das Mini-Lenkrad bis hin zum Gas-Bremsschieber.

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