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Mehr gesellschaftliche Teilhabe für Frauen: Mit Lottomitteln unterstützt Frauenministerin Britta Müller ein neues Angebot der Brandenburgischen Sportjugend im Landessportbund Brandenburg e.V. (LSB), mit dem Frauen, insbesondere Migrantinnen, durch gezielte Bewegungs- und Gesundheitsprogramme für ehrenamtliche Führungsaufgaben qualifiziert werden sollen. Bei einem Besuch im „Haus des Sports“ im Potsdamer Luftschiffhafen am heutigen Mittwoch überreichte die Ministerin einen Lottomittel-Scheck über 14.000 Euro an Robert Busch, Vorstandsmitglied des Landessportbundes, und tauschte sich mit Teilnehmerinnen des Projekts aus.
Ministerin Müller sagte dort: „Wohl auf keinem anderen Gebiet ist gesellschaftliche und soziale Teilhabe leichter zu erreichen als im Sport. Sport mach Spaß, er verbindet, stärkt das Gemeinschaftsgefühl und das Selbstbewusstsein, fördert die Gesundheit und sorgt für Erfolgserlebnisse. Benachteiligte Frauen, vor allem Migrantinnen, durch Kurse und andere Angebote für ehrenamtliche Führungsaufgaben zu qualifizieren, ist aber nicht nur aus gleichstellungspolitischer Sicht sehr zu begrüßen. Es ist ein Gewinn für die gesamte Gesellschaft, denn so werden Sportangebote in der Breite unterstützt, während zugleich neuer Vereinsnachwuchs gefördert wird.“
Robert Busch, LSB-Vorstandsmitglied: „Die Förderung ermöglicht es uns, mehr Frauen für verantwortliche Aufgaben im Sport zu qualifizieren und damit Führungsstrukturen in Brandenburg nachhaltig zu stärken. Ihr Engagement und ihre Perspektiven sind ein zentraler Gewinn für die Weiterentwicklung unserer Sportorganisation.“
Im Rahmen des Projekts werden neue Sportangebote von Migrantinnen für Migrantinnen an vier verschiedenen Standorten geschaffen: Schwimmkurse in Bernau (Barnim), eine Sportgruppe in Cottbus, eine Inline-Skating-Gruppe in Eberswalde (Barnim) sowie Gesundheitssport in Perleberg (Prignitz). Darüber hinaus sind an weiteren Standorten temporäre Sportangebote geplant. Auch ein Workshop-Wochenende für die Übungsleiterinnen und Multiplikatorinnen mit unterschiedlichen Sportangeboten sowie Informationen über den organisierten Sport ist Teil des Projekts. Konkret sollen über das Projekt etwa vier Frauen als Übungsleiterinnen gefördert werden. Insgesamt sollen sich an den Übungsgruppen und Projektmaßnahmen zwischen 75 bis 100 Frauen beteiligen.
Die einzelnen Projektaktivitäten sollen zudem medial begleitet werden, unter anderem über die Sozialen Medien. Außerdem sollen die Übungsleiterinnen porträtiert werden und in eine bestehende öffentlichkeitswirksame Ausstellung „Wege in den Sport“ integriert werden. Des Weiteren ist im Rahmen des Programms Integration durch Sport ein Projektfilm geplant.



