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Die Fachmesse IRMA in Hamburg findet am 18. bis 20. Juni 2026 statt.

Ein rauschendes Fest der Fahrradvielfalt

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SPEZI 2026 – Freiburg i.Br. (Foto: SPEZI | Simon Boschi)
SPEZI 2026 – Freiburg i.Br. (Foto: SPEZI | Simon Boschi)

Die Spezialradmesse SPEZI hat am Wochenende in Freiburg ein neues Kapitel aufgeschlagen. Zwei Tage lang drehte sich alles um besondere Fahrräder, innovative Mobilitätslösungen und den persönlichen Austausch zwischen Ausstellern und Publikum. Die Atmosphäre auf dem Gelände war geprägt von Neugier, Offenheit und echter Begeisterung für die Vielfalt der Fahrradwelt.

Mit zwei intensiven Messetagen ist die Spezialradmesse SPEZI in Freiburg am Sonntagabend zu Ende gegangen und hinterlässt viele Eindrücke, Gespräche und Ideen. Schon zur Eröffnung setzte der Besuch von Oberbürgermeister Martin Horn ein klares Zeichen für die Bedeutung der Messe für die Stadt und die Region: „Die SPEZI ist zum ersten Mal hier in Freiburg. Und ich glaube, das passt total gut, weil wir nicht nur gerne Räder in dieser Stadt bewegen, Nachhaltigkeit nicht nur als Wort verstehen, sondern weil natürlich in dieser fahrradverliebten Stadt wahnsinnig viele besondere Fahrradformen unterwegs sind. Deshalb sage ich zum ersten und hoffentlich nicht zum letzten Mal: Herzlich willkommen in Freiburg!“


„Alle Menschen sind im SPEZI-Modus“

Für Laurin Korenika von Fahrrad Spezialitäten war die SPEZI ein erstes Mal. Der Laden mit Filialen in Freiburg und Konstanz hat Lastenräder, Liegeräder, Dreiräder und Reha-Räder im Angebot. „Die Spezialradmesse ist eine der coolsten Fahrradmessen überhaupt und international. Dass sie jetzt in Freiburg ist, freut uns natürlich sehr.“

Die Fahrradmanufaktur Bernds ist hingegen schon etwas länger dabei. „Seit 35 Jahren, seit wir Bernds machen, begleitet uns auch die Spezi“, erzählt Geschäftsführerin Michaela Buchholz. „Germersheim, Lauchringen… und jetzt hier in Freiburg. Unser erster Eindruck: einfach mega!“ Das gelte vom Ablauf und der Organisation bis hin zur Stimmung, die hier herrsche. „Alle Menschen sind im SPEZI-Modus und der ist ganz, ganz besonders.“

Hervorragend informiertes Publikum

Eröffnung der SPEZI 2026 in Freiburg i.Br. mit Oberbürgermeister Martin Horn (links) und Veranstalter Franz Furmaniak (rechts). (Foto: SPEZI | Simon Boschi)
Eröffnung der SPEZI 2026 in Freiburg i.Br. mit Oberbürgermeister Martin Horn (links) und Veranstalter Franz Furmaniak (rechts). (Foto: SPEZI | Simon Boschi)

Ähnlich sieht es Uwe Weißflog von der Marketing- und PR-Agentur für Tern Bicycles in Europa: „Das Publikum ist SPEZI-orientiert. Die Menschen sind interessiert, motiviert und super informiert, wir haben ganz tolle Gespräche.“ Vorteilhaft sei auf jeden Fall auch die gute Anbindung und Erreichbarkeit der Messe. Für Wolfgang Haas von Santana Europa ist das ebenfalls ein wichtiger Punkt: „Freiburg ist insgesamt für die meisten besser erreichbar oder zentraler in Europa. Ich habe bisher eine sehr rege Kundschaft und bin davon überzeugt, dass die Zukunft der Spezi hier genau richtig ist.“

Auch Paul Hollants, Geschäftsführer von HP Velotechnik, sagt: „Wir haben den Umzug nach Freiburg sehr positiv aufgenommen, und die Rahmenbedingungen stimmen.“ Die SPEZI sei für das HP-Velotechnik-Team auch Erdung und Ideengenerierung, so Hollants, denn hier fänden viele Innovationen ihren Ursprung, die es in den letzten Jahrzehnten in die Fahrradwelt geschafft hätten. Und: „Auf keiner anderen Messe trifft man so viele Menschen mit guten, interessanten und prüfungsfähigen Produktvorschlägen. Es erinnert uns daran, warum wir eigentlich gerne Fahrräder machen – um Menschen Lösungen zu bieten und für Freude und Spaß beim Fahrradfahren zu sorgen.“

„SPEZI hat in Freiburg die richtige Heimat gefunden“

SPEZI 2026 – Freiburg i.Br. (Foto: SPEZI | Simon Boschi)
SPEZI 2026 – Freiburg i.Br. (Foto: SPEZI | Simon Boschi)

Stefan Franken vom Reifenhersteller Schwalbe ist sowohl von der Stadt begeistert als auch von der Messeplanung „sehr, sehr angetan“. In der Vergangenheit habe man immer auch Reifen für Spezialfahrzeuge gemacht und die Nähe zu diesen vielleicht teils nischigen Fahrzeugen gehalten, so Franken. „Wir wollen auch weiterhin präsent sein. Wir wollen wissen, was an dem Markt passiert. Wir können nicht immer versprechen, dass wir jede Anfrage, die hier auf uns zukommt, auch umsetzen können. Aber wir nehmen jede Anfrage ernst. Wir wollen Input mitnehmen, darüber diskutieren und überlegen, was wir daraus in Zukunft umsetzen können.“

Auch Jürgen Wetzstein vom Fritsch & Wetzstein Verlag sieht in Freiburg als Fahrradstadt die ideale Ausrichterin für die SPEZI: „Ich bin mir sicher, dass die Spezialradmesse hier in Freiburg die richtige Heimat gefunden hat.“ Auch der erste Eindruck zur Messe sei wahnsinnig positiv: „Von Anfang an beobachten wir eine sehr hohe Besucherfrequenz. Wir begrüßen sehr gut informierte Besucher am Stand, die sehr interessiert sind an Fahrradtechnik und am Thema Fahrrad insgesamt.“

Neue Zielgruppen begeistern

Über das gut informierte Publikum hat sich auch Joachim Leffler, Geschäftsführer von Fahrer Berlin gefreut: „Erwartungsgemäß haben wir sehr gute Gespräche gehabt, die fachlich sehr tief gingen.“ Leffler findet zwar, dass die Hallen in Freiburg „nicht ganz den Charme der letzten Ortes haben, aber es ist praktisch und wir haben viel mehr Kundschaft. Insofern war es ein richtiger Schritt.“

Frank Regge hier vom Lichtspezialisten Busch & Müller meint: „Freiburg hat viele fahrradbegeisterte Menschen im täglichen Straßenbild. Und die scheinen sich sehr zahlreich hier in die Hallen begeben zu haben. Ich glaube, wir können deshalb ganz viele Menschen, die vorher die SPEZI gar nicht auf dem Schirm hatten, für diese Messe und ihre Fahrzeuge interessieren.“

SPEZI 2026 – Freiburg i.Br. (Foto: SPEZI | Simon Boschi)
SPEZI 2026 – Freiburg i.Br. (Foto: SPEZI | Simon Boschi)

Radmobilität erleben und ausprobieren

Arne Bischoff vom pressedienst-fahrrad, Medienpartner der SPEZI, war zum ersten Mal auf der Spezialradmesse unterwegs und ist begeistert: „Ich erlebe ein rauschendes Fahrradfest. Alle haben Lust, Radmobilität auszuprobieren. Dass das Wetter brillant ist, hilft natürlich bei der guten Stimmung. Und von einer Messe, die als Spezialradmesse ja oft als nischig verschrien war, hätte ich im Leben keine so gute Organisation erwartet. Alles ist perfekt umgesetzt. Eine rundum gelungene Veranstaltung und ein rauschendes Fest der Zweiradmobilität in all ihren Formen.“

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