Kundgebung: IPC prüft Sanktionen gegen ukrainisches Team

Craven
„Politik den Politikern überlassen“; IPC-Präsident Sir Philip Craven (Foto: CC BY-NC-ND 2.0, John Dee)

Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) prüft Sanktionen gegen das ukrainische Paralympics-Team. Grund ist laut Medienberichten das Auftreten der Mannschaft bei der Willkommenszeremonie am Donnerstagabend. Das Team hatte mit Sprechchören und ukrainischen Flaggen auf die Krim-Krise aufmerksam gemacht und Freiheit für die Ukraine gefordert. Dafür erhielten die Ukrainer Unterstützung und Zustimmung der anderen Teams. Laut IPC werde geprüft, ob die Mannschaft damit gegen die olympische Charta verstoßen habe.  „Wenn es ein politischer Protest gewesen sein sollte, wären wir enttäuscht“, teilte IPC-Sprecher Craig Spence mit. In Sotschi solle es um Sport gehen und nicht um Politik, so Spence. Auch IPC-Präsident Sir Philip Craven betonte erneut, dass man Politik den Politikern überlassen solle. „Wir sind für den Sport hier“, so Craven. Das ukrainische Team hat sich indessen für eine Teilnahme und gegen einen Boykott der Spiele entschieden.

(AWS)

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