Gesundheitszentrum Ostrow

Gesundheitszentrum Ostrow: Außenansicht
Credit: Harry Müller, codiarts

Am 1. Juli ist der offizielle Startschuss für das Gesundheitszentrum Ostrow. Es handelt sich dabei um einen neuen Standort von REHA VITA. Das unter dem Arbeitstitel „Zentrum für Kindergesundheit“ geplante Haus soll bundesweit eines der ersten Einrichtungen für Ambulante Kinder- und Jugendlichenrehabilitation werden.

Auf 2.600 Quadratmetern finden zukünftig mehrere Praxen ihren Platz, darunter auch Kinderärzte und eine Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin. Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden der Reha Vita, die in der Betreuung von Kindern geschult sind, sowie ein Sozialarbeiter und eine Kinderkrankenschwester setzen sich zudem für das Wohlergehen der Kinder und Jugendlichen ein.

Kochschule
Credit: Reha Vita
Bewegungsbad
Credit: Reha Vita

Verteilt auf vier Etagen sind Therapieräume, ein großes, beheiztes Bewegungsbad mit unterschiedlichen Wassertiefen (Wassertemperatur: 32°), ein Sport- und Fitnessraum, zwei Kursräume mit Kletter- und Funktionswänden sowie ein spezifisch auf die Bedürfnisse von Kindern angepasster Gymnastikraum. Darüber hinaus gibt es einen Aufenthaltsraum für junge Reha-Patienten, einen Schulungs- und Seminarraum und einen „Snoezelen“-Raum, der stressgeplagte Kinder und Jugendliche in eine entspannte und erholsame Atmosphäre versetzt. Highlight des Gesundheitszentrum Ostrow ist die mit modernen Gerätschaften und verschieden hohen Arbeitsflächen ausgestattete Kochschule, inklusive begehbarer Dachterrasse.

Geschäftsführer Christian Seifert bekräftig: „Stolz sind wir über die sehr umfangreiche räumliche, aber auch apparativ-technische Ausstattung. So steht uns dank der Kooperation mit dem SPZ auch ein Lokomotionslaufband für neurologisch erkrankte Kinder und Jugendliche zur Verfügung. Kinder und Jugendliche sollen künftig zweimal pro Woche über drei Monate hinweg von Fachärzten, Kinderpsychologen und -krankenschwestern, Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden im täglichen Umgang mit ihrer Erkrankung unterstützt werden. Aus Erfahrung wissen wir, dass mehrwöchige Rehabilitationsmaßnahmen im direkten Wohn-, Schul- bzw. Arbeitsumfeld die zeitnahe Umsetzung erlernter Verhaltensweisen fördern sowie die Chance auf eine nachhaltige Genesung vergrößern.“

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