Otto Bock eröffnet Neubau in Duderstadt

Schlüsselübergabe am Werk II durch Richard Schneider, Leiter der Goldbeck-Niederlassung in Kassel, und Verkaufsleiter Steffen zur Linde an Thorsten Schmitt, Geschäftsführer bei Ottobock für Produktion, Einkauf, Logistik und After-Sales-Service.
Schlüsselübergabe am Werk II durch Richard Schneider, Leiter der Goldbeck-Niederlassung in Kassel, und Verkaufsleiter Steffen zur Linde an Thorsten Schmitt, Geschäftsführer bei Ottobock für Produktion, Einkauf, Logistik und After-Sales-Service.

Die Firmengruppe Otto Bock bekommt symbolisch den Schlüssel zur neuen Fertigungshalle „Werk II“ in Duderstadt vom Generalunternehmer GOLDBECK übergeben. Die neue 2.600 Quadratmeter große Halle plus zusätzlichen 800 Quadratmeter Büro- und Sozialtrakt dient ab sofort der Prothesenfertigung (Fuß- und Schaftkomfort).

Nach knapp 7 Monaten Bauzeit ist heute symbolisch der Schlüssel für die Fertigungshalle „Werk II“ vom Generalunternehmer GOLDBECK übergeben worden. Im neuen „Werk II“ arbeiten nun 50 Mitarbeiter für die Prothesenfertigung. Gebaut wurde ein neun Meter hoher Hallentrakt auf einer Fläche von 85 mal 31 Metern für die Fertigung mit Silikonen, thermoplastischen Elastomeren (TPE) und Polyurethan (PU) sowie ein Verpackungsbereich.

Otto Bock kann durch den Neubau die Produktionskapazität in diesem Bereich verdoppeln. „Wir erfüllen mit dem Abluftsystem höchste Umweltschutzstandards, was uns in die Lage versetzt, mit unseren neuen Materialentwicklungen auch in Zukunft Qualitätsmaßstäbe zu setzen“, betont der für Produktion, Einkauf, Logistik und After-Sales-Service zuständige Geschäftsführer Thorsten Schmitt.

Neben der modernen Architektur ist das Energiekonzept des neuen Werkes besonders. Die vollklimatisierte, weiße Halle wird von zwei Blockheizkraftwerken versorgt. Für Spitzenlasten steht außerdem ein mit Gas befeuerter Brennwertkessel zur Verfügung.

Mit den Neubau reagiert Otto Bock auf die dynamische Entwicklung des Unternehmens. Der Gesamtinvest einschließlich der Außenanlagen und moderner Maschinen beträgt 7,5 Millionen Euro. Mit dem Bau der Ortsumgehung der B247 sind eine separate Zufahrt sowie die Anbindung an das bestehende Straßennetz auf dem Gelände in Planung. Entworfen wurde das Gebäude von den „ES Architekten“ in Duderstadt.

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