Universitätsklinikum Bergmannsheil präsentiert Exoskelett

Prof. Dr. Thomas Schildhauer (Ärztlicher Direktor), Johannes Schmitz (Geschäftsführer), Ministerin Svenja Schulze, Thomas Eiskirch (MdL) und Ministerin Barbara Steffens (v. l.). Foto: Detlev Wagner/Bergmannsheil
Prof. Dr. Thomas Schildhauer (Ärztlicher Direktor), Johannes Schmitz (Geschäftsführer), Ministerin Svenja Schulze, Thomas Eiskirch (MdL) und Ministerin Barbara Steffens (v. l.). Foto: Detlev Wagner/Bergmannsheil

NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Gesundheitsministerin Barbara Steffens waren vergangenen Freitag zu Besuch im Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum. Im Zentrum für Neurorobotales Bewegungstraining / Cyberdyne Care Robotics informierten sie sich über einen innovativen Therapieansatz zur Rehabilitation von querschnittgelähmten Patienten. Hierbei führen die Patienten in einem Roboteranzug, dem japanischen Exoskelettsystem HAL (Hybrid assistive limb), ein regelmäßiges Bewegungstraining durch. HAL wird gesteuert über Nervenimpulse des Patienten und unterstützt die Bewegungsabläufe seines Trägers.

Forscher des Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikums Bergmannsheil unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Schildhauer, Ärztlicher Direktor des Bergmannsheil, haben bereits in verschiedenen Studien gezeigt, dass das regelmäßige Training mit dem Roboteranzug die autonome Mobilität und Bewegungsfähigkeit von Menschen mit Lähmungen oder Bewegungseinschränkungen verbessert.

 

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