Weiteres Unfallopfer bekommt Kosten für Gehroboter Ekso erstattet

Exoskelett
Exoskelett von Ekso Bionics. Foto: Ekso Bionics

Das High Court of Justice in London hat die Kosten für den „anziehbaren” Gehroboter Ekso von Ekso Bionics erneut offiziell als Entschädigungsleistung erklärt. Für Klägerin Sarah Thomas, die seit einem Verkehrsunfall im Januar 2010 im australischen Perth vom 12. Brustwirbel ab gelähmt ist, ist das Hightech-Exoskelett ein wichtiges Rehabilitationsgerät. Die Kosten für den Ekso sowie sämtliche Wartungs- und Folgekosten bekommt Sarah Thomas nun erstattet. Obwohl sich Sarahs Unfall in Australien ereignet hat, wurde bei der Bemessung des Schadenersatzes englisches Recht angewendet, da sowohl Sarah als auch der Unfallverursacher in England wohnhaft sind. Das hat die Firma Ekso Bionics in einer Mitteilung bekanntgegeben.

„Mit dem Ausgang meines Rechtsstreites bin ich äußerst zufrieden“, sagt Klägerin Sarah Thomas. „Die gerichtliche Einigung hat meine Erwartungen mehr als übertroffen und eröffnet mir ganz neue Möglichkeiten. Von nun an kann ich positiv in die Zukunft blicken.“ Gerichtlich vertreten wurde Sarah Thomas vom Reiserechtsspezialisten Julian Chamberlayne sowie Associate Chris Deacon von der Stewarts Law LLP, einer der größten Rechtsanwaltssozietäten im Vereinigten Königreich und Spezialistin für komplexe Streitfälle. „Sarahs Entschädigungssumme dürfte die höchste sein, die einem querschnittgelähmten Patienten in England, Wales und Westaustralien jemals zugesprochen wurde“, so Rechtsanwalt Chris Deacon. „Der Schadensersatz sichert ihre zukünftige Versorgung und deckt die Kosten aller notwendigen Rehabilitationsmaßnahmen ab, inklusive Hydrotherapie und dem Gehroboter Ekso GT, der es Sarah ermöglicht, aufzustehen und zu gehen.“

„Sarahs Fall ist ein weiterer wichtiger Impuls für alle Patienten, die sich auch zu Hause eine effektive Rehabilitation ermöglichen wollen“, sagt Nathan Harding, Chief Executive Officer von Ekso Bionics. „Da für einige Patienten jetzt die Möglichkeit besteht, die Kosten für den Ekso erstattet zu bekommen, sind wir darauf gespannt, wie sich der bessere Zugang zu den Geräten auf die Patienten zukünftig auswirken wird.“

 

 

 

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