Paralympische Winterspiele Milano Cortina 2026: Ottobock macht Equipment der AthletInnen startklar

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Christoph Glötzner bei der Abfahrt (c) ottobock
Christoph Glötzner bei der Abfahrt (c) ottobock

In 30 Tagen fällt der Startschuss für die Paralympischen Winterspiele Milano Cortina 2026. Rund 665 Athletinnen und Athleten kämpfen in 79 Entscheidungen und sechs Sportarten um Medaillen – von Para Ski alpin bis Rollstuhl Curling. Eine zentrale Rolle spielt dabei Ottobock: Als offizieller Technischer Partner stellt das MedTech-Unternehmen allen Delegationen kostenlosen Reparatur- und Wartungsservice direkt vor Ort bereit.

Unsichtbar, aber unverzichtbar: der Technische Service von Ottobock

Ob Monoski oder Eishockey-Schlitten – im Wettkampf stehen Hilfsmittel unter Extrembelastung. Damit die Athletinnen und Athleten sich ganz auf ihre Leistung konzentrieren können, betreibt Ottobock während der Paralympischen Spiele in den Paralympischen Dörfern Mailand, Cortina und Predazzo drei vollausgestattete Repair Service Center. Zusätzlich stehen an allen sechs Sportstätten kleinere Werkstätten bereit, die unmittelbar vor dem Start schnelle Hilfe ermöglichen. Ein internationales Team aus O&P‑Technikerinnen und -Techniker, Rollstuhl‑Spezialistinnen und -Spezialisten und Schweißerinnen und Schweißer sorgt dafür, dass Reparaturen an Prothesen, Orthesen, Rollstühlen und Sportgeräten schnell und hochwertig durchgeführt werden – kostenlos und unabhängig von der Marke des Hilfsmittels.

Patrick Mayrhofer bei den Paralympics 2018 (c) ottobock
Patrick Mayrhofer bei den Paralympics 2018 (c) ottobock

„Die Paralympics sind das Highlight für alle Athletinnen und Athleten. Sollte es Probleme mit dem Equipment geben, zählt jede Minute. Mit unseren Werkstätten in den Paralympischen Dörfern und den mobilen Stationen an den Wettkampforten sind wir genau dort, wo wir im Ernstfall gebraucht werden. Unser Team ist vorbereitet – technisch, logistisch und menschlich“, sagt Peter Franzel, Head of Global Events, Exhibitions & Sports bei Ottobock.

Seit den Paralympics in Seoul 1988 stellt Ottobock bei allen Sommer‑ und Winterspielen den Technischen Service – und ist damit der dienstälteste Partner des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC). Die Erfahrung aus über 3.000 Reparaturen bei den Paralympics in Paris 2024 fließt nun unmittelbar in die Winterspiele in Italien ein.

Saisonhöhepunkt für Ottobock-Botschafterinnen und -Botschafter

Christoph Glötzner (c) ottobock
Christoph Glötzner (c) ottobock

Die vierfache Paralympics‑Siegerin und Ottobock‑Botschafterin Anna-Lena Forster reist als eine der prägenden Persönlichkeiten des Monoskisports an. Nach Doppel‑Gold (Slalom, Super‑Kombi) in PyeongChang und der erfolgreichen Titelverteidigung in Peking hat Forster in den letzten zwei Jahren ihre Form eindrucksvoll bestätigt – zuletzt mit WM‑Gold im Slalom 2025 und starken Weltcupresultaten. Auf ihren Start in Cortina d’Ampezzo fühlt sich die 30-Jährige gut vorbereitet: „In großen Schritten geht es Richtung Spiele: Die Form stimmt, das Selbstvertrauen wächst mit den Wettkämpfen und in den letzten Wochen geht es nun um den Feinschliff. Dabei ist es auch wichtig einen klaren Kopf zu haben und zu wissen, dass die Hilfsmittel im Alltag funktionieren und ich mich auf die Unterstützung von Ottobock verlassen kann. Das gibt mir Ruhe für die wichtigen Rennen“, sagt Anna‑Lena Forster.

Christoph Glötzner (Para Ski Alpin, stehend) bestritt 2022 seine ersten Paralympics und hat sich seitdem stetig nach vorn gearbeitet. Bei der WM 2025 fuhr Glötzner im Riesenslalom auf Rang sieben – als schnellster einbeiniger Athlet auf flachem Hang – und sammelte im Weltcup weitere Top‑Ergebnisse. In den vergangenen Wochen arbeitete er mit seinem Trainerteam bei den Heimrennen am Feldberg intensiv am Feinschliff: „Das paralympische Gefühl ist schon da – und natürlich bin ich auch ein bisschen nervös. Gleichzeitig bin ich ehrgeizig und fokussiert in der Vorbereitung, denn bei den Paralympics muss alles passen. Neben dem Training spielt auch das Equipment eine entscheidende Rolle. Es ist beruhigend zu wissen, dass im Ernstfall in Sekunden Hilfe bereitsteht“, sagt Christoph Glötzner.

Anna-Lena Forster (c) Nino Strau
Anna-Lena Forster (c) Nino Strau

Eine besondere Aufgabe übernimmt der Österreicher Patrick Mayrhofer bei den Wettkämpfen in Italien. Der Paralympics‑Silbermedaillengewinner (Banked Slalom, 2018) und langjährige Ottobock‑Mitarbeiter wurde vom Österreichischen Paralympischen Committee zum Chef de Mission berufen. Mayrhofer verbindet Athletenerfahrung, Technikkompetenz und Organisationsblick – und war bereits bei Beijing 2022 in den Ottobock‑Werkstätten im Einsatz. „Mein Job ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Top-Leistungen ermöglichen – von barrierefreien Wegen bis zu klaren Abläufen zwischen Dörfern und Wettkampforten. Mit dem Hub‑Konzept von Milano Cortina ist Vernetzung alles – und genau da spielt die Zusammenarbeit mit Partnern wie Ottobock ihre Stärke aus“, sagt Patrick Mayrhofer.

Die kommenden 30 Tage stehen bei Athletinnen und Athleten und Ottobock-Team gleichermaßen im Zeichen von Feinschliff, Teamwork und Präzision – damit zum Start der Spiele wirklich alles bereit ist. Ottobock blickt voller Vorfreude und Tatendrang darauf, Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt zuverlässig, schnell und unabhängig beim größten Wintersportereignis des Jahres zu unterstützen.

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