Bundessieger im Goalball kommen aus Mecklenburg-Vorpommern

Goalball war erstmalig eine reguläre Sportart im Wettbewerb. Foto: DBS
Goalball war erstmalig eine reguläre Sportart im Wettbewerb. Foto: DBS

Platz 2 und 3 belegen die Mannschaften aus Bayern und Sachsen beim Bundesfinale JUGEND TRAINIERT FÜR PARALYMPICS in Berlin

Überlegen gewann das Überregionale Förderzentrum Sehen in Neukloster das Finalspiel im Goalball beim Schulsportwettbewerb JUGEND TRAINIERT FÜR PARALYMPICS gegen die Edith-Stein-Schule Unterschleißheim aus Bayern. Bereits vor Ablauf der zweiten Halbzeit konnten die Schüler aus Neukloster in Berlin das Spiel mit 15:5 für sich entscheiden. Knapper hingegen verlief das Spiel um den dritten Platz zwischen den Teams der Landesschule für Blinde und Sehbehinderte aus Chemnitz und der Schloss-Schule aus Ilvesheim (Baden-Württemberg). Erst in der letzten Spielminute gelang den Sachsen im Berliner Velodrom der Siegtreffer zum 7:6.
JTFP-Pate und Goalball-Nationalspieler Reno Tiede (24), der die jungen Spielerinnen und Spieler über die gesamte Turnierzeit betreute, überreichte die Medaillen und gratulierte den Teams zu ihren Leistungen: „Im letzten Jahr hat sich im Jugendbereich in der Sportart Goalball sehr viel getan. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ich bin stolz auf Eure überragenden Leistungen. Ihr seid die Zukunft!“

2013 war die Sportart Goalball zunächst als Demowettbewerb Bestandteil des Schulsportwettbewerbs JUGEND TRAINIERT FÜR PARALYMPICS. Beim diesjährigen Frühjahrsfinale war Goalball erstmals ein regulärer Wettbewerb.

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