Olympia-Teilnahme: Markus Rehm gibt auf

Markus Rehm. Foto: Ralf Kuckuck, DBS-Akademie
Markus Rehm. Foto: Ralf Kuckuck, DBS-Akademie

Prothesen-Weitspringer Markus Rehm wird auf seine Teilnahme bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro verzichten. Das teilte der Leichtathletikweltverband IAAF mit. Rehm wollte mit seinem Start bei den Nichtbehinderten ein Zeichen für Inklusion setzen. Der IAAF hatte Prothesen zuvor jedoch zum „unerlaubten Hilfsmittel“ erklärt. Künftig muss der Athlet beweisen, dass ihm seine Prothese keinen Vorteil verschafft. Erst kürzlich hatte Rehm versucht, diesen Nachweis in Form einer wissenschaftliche Studie zu erbringen.

Rehm hatte sich zu „äußerst konstruktiven und positiven“ Diskussionen mit IAAF-Generalsekretär Jean Gracia getroffen. Zeitlich und politisch komplizierte Abläufe würden einen Start bei den Olympischen Spielen nicht mehr möglich machen, schreibt Rehm auf seiner Facebook-Seite. Trotzdem sei man einen wichtigen Schritt weiter, konkrete Vorschläge für eine Regelreform sollen im September diskutiert werden. Rehms Ziel ist es, bei der WM 2017 in London zu starten.

AWS

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