„Rio ruft!“-Athleten auf der IWAS Junioren Weltmeisterschaft

David Scherer (T54) konnte in einem starken Teilnehmerfeld mit dem ihm eigenen Kampfgeist die 1500 m für sich entscheiden. Foto: Sara Mezzi
David Scherer (T54) konnte in einem starken Teilnehmerfeld mit dem ihm eigenen Kampfgeist die 1500 m für sich entscheiden. Foto: Sara Mezzi

Inzwischen auch auf internationalem Niveau erfolgreich

An der Geburtsstätte des Behinderten-sports, im englischen Stoke Mandeville, fanden vom 04. bis zum 07. August 2014 die zehnten IWAS Junioren Weltmeisterschaften statt. Bei den Wettkämpfen nahm die deutsche Junioren-Nationalmannschaft des DBS Abteilung Leichtathletik mit 13 Athleten und 7 Trainern sowie Betreuern teil. Unter ihnen waren auch die Team-„Rio ruft!“-Athleten David Scherer, Timm Seestädt und Jens-Uwe Schnoor. Sie wurden vom DBS als Rennrollstuhl-Athleten für Deutschland nominiert und zeigten eine beeindruckende sportliche Leistung. Alle drei Nachwuchstalente stellten neue, persönliche Bestzeiten auf und bewiesen, dass sie sich inzwischen auch auf internationalem Niveau erfolgreich behaupten können. Rio ruft!“ ist ein Projekt des DRS-Fachbereichs Leichtathletik im Sinne der Nachwuchsförderung. Erst durch die Unterstützung des Reha-Hilfsmittelherstellers Invacare wurde das Projekt möglich.

Bei besten Wetterbedingungen starteten die Athleten am ersten Tag in die Wettkämpfe. David Scherer zeigte gleich zu Beginn eine kämpferische Leistung über die 400m-Distanz und gewann die Silbermedaille mit einer Zeit von 52,58 Sekunden. Den Elan des ersten Tages nahm er in die darauffolgenden Wettkämpfe mit: es folgten einmal Gold im 1500 m Rennen und dreimal Silber über die 800 m Strecke, im Sprint über 200 m sowie über 100m.

Die Team „Rio ruft!“-Trainer Gudrun und Heini Köberle waren ebenfalls vor Ort und berichteten: „Die Junioren WM ist für unsere Athleten des Teams „Rio ruft!“ erfolgreich verlaufen. David ist in sehr guter Form, Timm hat über 400 m seine persönliche Bestzeit gefahren und Jens-Uwe konnte seine persönliche Bestzeit über 1500 m steigern! Auch mit der sportlichen Organisation vor Ort waren wir sehr zufrieden. Das Wetter hat gehalten und in unserem 21-köpfigen Deutschland-Team herrschte beste Stimmung.“

Alle Infos zum Projekt gibt es hier.

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