Vorhang auf, für die erste Runde im DRS-Pokal

Rollstuhlbasketball Pokal
Leitwolf André Hopp und sein Team wollen im DRS- Pokal hoch hinaus. Foto: Dominik Borg

Die Heidelberger Rollstuhlbasketballer sind am Samstag, 07. November, erstmals in der Spielzeit 2015/2016 im Pokalwettbewerb des DRS gefordert. Dafür müssen die Neckarstädter zunächst eine weite Reise in die Oberpfalz nach Weiden antreten um ab 11 Uhr gegen den aktuell noch ungeschlagenen Tabellendritten der Regionalliga Süd, den RSC Amberg, die erste Runde zu bestreiten. Sollten die Nordbadener gewinnen, wartet im Entscheidungsspiel um den Einzug ins Viertelfinale des DRS-Pokals (16 Uhr) Erstligist USC München oder Zweitligakonkurrent Sabres Ulm auf die „Jungen Wilden“.

Gegen die gastgebenden Amberger haben die Neckarstädter zwar die Favoritenrolle inne, dennoch sollte das Team von Headcoach Marco Hopp den Gegner keinesfalls unterschätzen. Mit dem jungen ehemaligen U22-Junioren-Talent Dennis McInnes und dem erfahrenen Stefan Markus (ehemals USC München), haben die Amberger zwei treffsichere „Waffen“ unter den Körben. Außerdem verfügen die ehrgeizigen Oberpfälzer von Trainer Andreas Betzlbacher bekanntermaßen auch über jede Menge Kampfgeist. Aktuell steht der potentielle Finalgegner, USC München, als Aufsteiger, mit stolz geschwellter Brust auf dem vierten Tabellenplatz in der 1. Bundesliga. Der letztjährige Aufstiegskonkurrent der Kirchheimer, der sich am Ende mit zwei knappen Siegen gegen die Chocolate den Weg in die erste Liga ebnen konnte und ungeschlagen aufstieg, gilt verstärkt durch den Neuzugang und Nationalspieler Sebastian Magenheim als klarer Favorit für den Einzug ins DRS-Pokal-Viertelfinale.

Doch der Pokal schreibt seine eigenen Gesetze, so gibt sich Heidelbergs Trainer Hopp durchaus optimistisch: „Wir fahren sicherlich nicht zum Spaß über 300 km quer durch die Republik, um uns dann in Weiden kampflos die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Gegen Amberg müssen wir wachsam sein, und kommt es zum Finale gegen den USC München, müssen wir 40 Minuten Vollgasbasketball zeigen und als Team spielen und kämpfen, diese Bewährungsprobe verzeiht keine Fehler!“

Johannes Ernst

 

 

 

 

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