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39. Jahrestagung der Deutschsprachigen medizinischen Gesellschaft für Paraplegie

10. Juni - 12. Juni
Symbolbild Rollstuhl/Paraplegie

„Im Bereich der Akutbehandlung einer Querschnittlähmung werden wir ein besonderes Augenmerk auf die Kommunikation der verschiedenen Berufsgruppen untereinander sowie mit der Patientin/dem Patienten und seinen Angehörigen legen. Die Integration verschiedener Leistungsanbieter und der Kostenträger in die Gestaltung der Lebenswirklichkeit der Patienten soll ebenfalls betrachtet werden. Nicht zuletzt soll im Rahmen dieses Themenkomplexes die Frage behandelt werden, wie neue Forschungsergebnisse und Weiterentwicklungen bisheriger Therapieverfahren in den therapeutischen Alltag der Akutbehandlung gelangen können.“, so PD Dr. med. Andreas Badke (Tagungsleitung).

Und weiter: „Ein weiterer thematischer Schwerpunkt liegt auf dem Gebiet der Versorgungsforschung in Bezug auf die Akutbehandlung, die lebenslange Nachsorge und die Erfassung von Komplikationen. Hierbei soll herausgearbeitet werden, wie durch eine Verbesserung der Kommunikation der verschiedenen Berufsgruppen und Leistungserbringer im ambulanten Bereich zum einen eine Verbesserung der Lebensqualität der Patienten erreicht und zum anderen eine effektive Prophylaxe der möglichen Komplikationen der Querschnittlähmung etabliert werden kann. Der Dekubitus ist nach wie vor eine der häufigsten Komplikationen bei querschnittgelähmten Patienten. Sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich werden hier enorme Ressourcen für die Behandlung chronischer Wunden benötigt. Der Dekubitus als schwerwiegende Komplikation der Querschnittlähmung soll daher sowohl im Hinblick auf das konkrete Wundmanagement als auch in Bezug auf das interprofessionelle Management dieser Komplikation betrachtet werden.“.

 

Text: @dmgp-kongress.de

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