Mehr Menschen mit Behinderung in Beschäftigung

Der Landschaftsverband-Westfalen-Lippe (LWL) teilt mit, dass Ende März 21.805 Menschen mit Behinderung in Westfalen-Lippe ohne Arbeit waren (davon 13.274 Männer und 8.531 Frauen). Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl um 79 gesunken. „Mit dem Frühling kommt auch eine Belebung des Arbeitsmarktes für Menschen mit Behinderung, sagt LWL-Sozialdezernent Matthias Münning.

Um Menschen mit Behinderung eine umfassende Unterstützung des LWL-Inklusionsamtes Arbeit anzubieten, wurde das Projekt „Neue Teilhabeplanung Arbeit“ gestartet. Innerhalb der nächsten zwei Jahre wird ein sogenanntes Teilhabeplanverfahren für alle Leistungen des LWL-Inklusionsamts Arbeit entwickelt und dann im praktischen Einsatz erprobt. Ziel ist, dass jeder Mensch mit Behinderung unabhängig von seinem speziellen Bedarf mit möglichst nur einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter des LWL-Inklusionsamts Arbeit zu tun hat. Beteiligt sind die Städte Bochum, Hamm und Münster sowie die Kreis Herford, Siegen-Wittgenstein und Warendorf.

Das LWL-Inklusionsamt Arbeit bietet vom Kündigungsschutz, über begleitende Hilfen am Arbeitsplatz, Unterstützung durch Integrationsfachdienste und weitere Fachdienste oder der Förderung von Inklusionsbetrieben auch Unterstützung beim Übergang von der Schule in den Beruf und Beschäftigungsmöglichkeiten in einer Werkstatt für behinderte Menschen an. Im Bereich des Kündigungsschutzes und der Begleitenden Hilfen im Arbeitsleben arbeitet der LWL eng mit den örtlichen Fachstellen Behinderte Menschen im Beruf zusammen.

Weitere Artikel

Messevorschau REHAB 2022

Vom 23. bis 25. Juni 2022 öffnet die REHAB bereits zum 21. Mal ihre Tore. Rund 350 Ausstellende aus insgesamt 18 verschiedenen Ländern werden...

Gemeinsam für den wissenschaftlichen Fortschritt

Durch technologische Innovation kann die Lebensqualität von Menschen verbessert werden, die auf Prothesen angewiesen sind. Der Össur- und Ottobock-Research Trust Fund wurde an der...

Digitalisierung in Medizin und Pflege

Jährlich werden in Deutschland rund 55.000 Amputationen an den unteren Extremitäten durchgeführt. Ein Großteil der betroffenen Patientinnen und Patienten benötigt eine dauerhafte orthopädietechnische Versorgung,...

Soziale Medien

0NachfolgerFolgen

Letzte Beiträge