Barrierefreiheit im Fernlinienbusverkehr

Eine Rampe macht einen Fernbus noch lange nicht Barrierefrei. Toilettenstops sind möglich, passen jedoch nicht immer in den Zeitplan. Foto: Autor
Eine Rampe macht einen Fernbus noch lange nicht Barrierefrei. Toilettenstops sind möglich, passen jedoch nicht immer in den Zeitplan. Foto: RehaTreff

Die Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft e. V. Berlin Brandenburg (DVWG) hat am 16.11.2016 zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Barrierefreiheit im Fernlinienbusverkehr“ nach Berlin geladen. Auch der BSK, Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V, nahm an der Veranstaltung teil.

Ulf Schwarz, BSK-Geschäftsstellenleiter, und Ulrike Boppel, Mitarbeiterin der BSK-Repräsentanz in Berlin, gaben einen realen Einblick in die Ansprüche an die Barrierefreiheit aus Sicht der Betroffenen und informierten über die Meldestelle „Barrierefreie Fernlinienbusse“ des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK). Danach stellte Dr. Astrid Oehme den bei der HFC (Human-Factors-Consult) erarbeiteten Abschlussbericht zum Projekt „Barrierefreiheit bei Fernlinienbussen“ vor.

Dieser wurde im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen erarbeitet. Sie stellte auch den in diesem Zuge entwickelten Definitionsvorschlag zum Thema sowie die Maßnahmenpakete für die Fahrzeugausstattung, den Betrieb und die Infrastruktur vor.

Den Abschluss machte Kai Neumann vom Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo e. V.) und referierte über den aktuellen Stand der Barrierefreiheit in Fernbussen und an den Terminals und gab einen Ausblick, wie die Betreiber in Zukunft mit diesem Thema umgehen werden. Marvin Gehrke, Geschäftsführer bei der DVWG, betonte zum Ende der Veranstaltung, es sei „eine wichtige und sehr umfassende Informationsveranstaltung gewesen“.

PM/HW

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