Kees van Breukelen tritt ab

Kees van Breukelen hatte sich wie kaum ein anderer dem Handbike-Sport verschrieben. Symbolfoto. (Foto: Creative Commons, Autor:  Drabik Pany)
Kees van Breukelen hatte sich wie kaum ein anderer dem Handbike-Sport verschrieben. Symbolfoto. (Foto: Creative Commons, Autor: Drabik Pany)

Der Ausnahmesportler und Handbike-Entwickler Kees van Breukelen geht am 1. März in den Ruhestand. Der Niederländer kann auf eine vierzigjährige Berufslaufbahn als Sportlehrer und Rollstuhlimporteur zurückblicken. Nun sei es Zeit, die Arbeit gegen seine Hobbies einzutauschen.
Kess möchte zur Ruhe kommen und mehr Zeit mit seiner Familie und seinem Handbike verbringen. Seine Nachfolge beim Rollstuhl- und Handbike-Hersteller „Doubleperformance“ hat am 1. Januar René Koster angetreten.
Sein Hobby, Rollstühle und Handbikes, habe sich im Laufe der Jahre von der Freizeitbeschäftigung zur täglichen Arbeit entwickelt, nun soll seine Leidenschaft wieder ganz Hobby sein.
Kees zählt zu den Pionieren der Handbike-Szene. Er war im Jahre 1993 mit einer der Ersten, die Handbikes als reine Sportgeräte entwickelten. Seitdem hat er den Handbike-Markt als Tüftler und Sportler maßgeblich geprägt. Auch hierzulande ist Kees kein Unbekannter, konnte er doch schon zwei Mal den Heidelberger Rollstuhlmarathon für sich entscheiden.

Die nächsten zehn Jahre möchte Kees sich dem Rollstuhlsport widmen und als Klassifizierer im Rollstuhlrugby, Rollstuhlbasketball, (E-)hokey und Handbike-Sport arbeiten.  Auch bei Doubleperformance möchte er sich nicht gänzlich zurückziehen, sondern als Berater zur Verfügung stehen. Zum Ende seiner zwanzigjährigen Karriere als technischer Direktor hat Kees ein Buch mit dem Titel „Rolstoelperformance, Man-Machine-Match“ herausgebracht. Bisher erschien es lediglich im Niederländischen und kann bei Double Perfomance erworben werden.

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