Behindertensport aus wissenschaftlichem Blickwinkel

buch_behindertensport_Sport steht für Inklusion: Dies unterstreicht zumindest die Tatsache, dass der Auswahl an Sportmöglichkeiten für Menschen mit körperlichen, sensorischen und kognitiven Einschränkungen kaum Grenzen gesetzt sind: von Rollstuhlbasketball und Sledge-Hockey bis hin zu Klettern, Schwimmen oder Badminton ist alles möglich. Ein Expertenteam des Forschungsinstituts für Inklusion durch Bewegung und Sport sowie der Deutschen Sporthochschule Köln gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Wissenschaft im Behindertensport. Das Buch vermittelt Grundlagen zu internationalen Organisationen und ihrer Funktion, aktuellen Diskussionen, zum Sport im Kontext von ICF und UN-Behindertenrechtskonvention, usw.
Die Zielgruppen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle im Buch: Sportler mit körperlicher, geistiger oder Sinnesbehinderung sowie Besonderheiten in Vermittlung und Training. Auch eine Übersicht über die wichtigsten Sportarten mit Regelwerken, Klassifizierung und Zielgruppen fehlt nicht.

Das Buch ist unter folgendem Link bestellbar: https://www.drs.org/cms/uploads/media/2013_11_05_Broschuere_Behindertensport_Bestellung.pdf. Auch im normalen Buchhandel ist das Buch verfügbar, zum Beispiel unter https://www.weltbild.de/3/18313035-1/buch/sport-von-menschen-mit-behinderungen.html?wea=8064235&origin=pla. Hier gibt es auch noch weitere Infos zum Buch.


Was bedeutet eigentlich ICF?
: Die International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) ist eine Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die deutschsprachige Übersetzung lautet: Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit. Die Klassifikation ist beim Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) online recherchierbar und kostenlos als PDF herunterladbar. Die ICF dient fach- und länderübergreifend als einheitliche und standardisierte Sprache zur Beschreibung des funktionalen Gesundheitszustandes, der Behinderung, der sozialen Beeinträchtigung und der relevanten Umgebungsfaktoren eines Menschen. Mit der ICF können die bio-psycho-sozialen Aspekte von Krankheitsfolgen unter Berücksichtigung der Kontextfaktoren systematisch erfasst werden. Mehr unter https://www.dimdi.de/static/de/klassi/icf/.

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