Hamburg entscheidet sich gegen Olympia

16. Ordentlicher Verbandstag DBS in Seeheim- Jugenheim.
DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher. Foto: picture alliance/DBS

Die Hamburger Bevölkerung hat sich gegen eine Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 entschieden.

Das mit Spannung erwartete Referendum zur Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 hat nicht das Ergebnis erbracht, dass sich auch der Deutsche Behindertensportverband (DBS) erhofft und gewünscht hatte. So steht fest, dass die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 nicht in Hamburg stattfinden werden. Eine knappe Mehrheit hat sich gegen die Bewerbung ausgesprochen.

Entsprechend groß ist auch die Enttäuschung bei DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher: „Angesichts der Vielzahl an guten Argumenten für Hamburg und Kiel kann ich diese Entscheidung nicht verstehen. Hier hat eine zu respektierende knappe Mehrheit Sportdeutschland um eine große Chance gebracht, in einer demokratischen Bürgergesellschaft Spiele mit Augenmaß und Nachhaltigkeit veranstalten zu können. Aber auch das ist Demokratie. Ich hoffe, dass die aufgenommene Fahrt auf diesem guten Weg, die Leistung olympischer und paralympischer Athleten auf eine Stufe zu stellen, trotz des enttäuschenden Ergebnisses keinen Rückschlag erlebt. Der erhoffte Schwung für den olympischen und paralympischen Sport ist dadurch leider zunächst einmal gestoppt. Für Sportdeutschland, und damit sowohl für den Leistungs- als auch für den Breitensport, war es kein guter Tag.“

(pm)

 

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