Leichtathletik-DM: Markus Rehm springt am weitesten

Leichtathletik, Markus Rehm, Behindertensport
Haben Sportler mit Prothese, wie Markus Rehm, einen Vorteil gegenüber anderen Leichtathleten? Foto: Ralf Kuckuck, DBS-Akademie

Prothesen-Springer Markus Rehm hat bei der Leichtathletik-DM in Kassel mit einem Sprung auf 7,95 Meter den besten nichtbehinderten Sportler geschlagen. Das berichtet „Focus Online“ am Montagmorgen.

Rehm war außerhalb der Wertung angetreten und blieb deutlich unter seiner Bestweite von 8,40 Meter. Der offizielle Sieger Alyn Camara landete drei Zentimeter hinter Rehm. Bei der DM 2014 war Rehm noch innerhalb der Wertung angetreten und hatte den Titel gewonnen. Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hatte Prothesen daraufhin zum unerlaubten Hilfsmittel erklärt.

Um bei den Olympischen Spielen teilnehmen zu dürfen, muss Rehm nun selbst nachweisen, dass ihm seine Prothese keinen Vorteil verschaft. Am Freitag hatte Sebastian Coe, Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF laut „Focus Online“ erklärt, dass es in dem Fall keinen neuen Stand gebe. „Er muss beweisen, dass er durch die Prothese keinen Vorteil hat. Diesen Beweis hat er bislang noch nicht erbracht“, sagte Coe.

AWS

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