Silber für Denise Schindler

Foto: Oliver Kremer / sports.pixolli.com

Denise Schindler hat bei den Para Radsport-Weltmeisterschaften am 14.03.2019 auf der Bahn die Titelverteidigung verpasst, dafür jedoch die Silbermedaille gewonnen. Im niederländischen Apeldoorn musste sich die 33-jährige Olchingerin in der Verfolgung über drei Kilometer nur der überraschend starken Paige Greco aus Australien geschlagen geben.

Souverän zog Denise Schindler in ihrer Paradedisziplin mit der zweitschnellsten Zeit in der Startklasse C3 ins Finale ein. Dort kam es zum Duell mit der Australierin Paige Greco, während Paralympics-Siegerin und Weltrekordhalterin Megan Giglia (Großbritannien) den Kampf um die Medaillen als Sechste verpasste – auch ein Beweis für das erneut gestiegene Niveau knapp anderthalb Jahre vor den Spielen in Tokio. Doch die Australierin, die neu in der C3-Klasse ist, setzte schon in der Qualifikation mit einem Weltrekord ein dickes Ausrufezeichen.

Entsprechend hoch hingen die Trauben für Schindler vor dem Finale. „Ich wusste, dass ich nur mit Risiko Gold gewinnen kann. Daher bin ich All-In gegangen und habe alles auf eine Karte gesetzt. Leider ist der Plan nicht aufgegangen, doch anders hätte ich auch keine Chance gehabt“, sagt die Athletin des BPRSV Cottbus, der nach einem Unfall im Alter von zwei Jahren der rechte Unterschenkel amputiert werden musste, und fügt an: „Natürlich bin ich traurig, wenn man im Finale Gold verpasst, aber ich brauche mich auch als Vize-Weltmeisterin nicht zu schämen. Mit Blick auf die Paralympics in Tokio sehe ich noch viel Potenzial und weiß, was ich drauf habe.“

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