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Gemeinsam Richtung Olympia und Paralympics

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Es ist ein historischer Meilenstein und eine große Entscheidung: München wird darum kämpfen, dass Deutschland nach 1972 wieder die Olympischen Spiele ausrichten darf – und erstmals auch die Paralympics. Es wäre eine Premiere mit enormer Bedeutung, sowohl für den Para Sport hierzulande als auch für die deutsche Gesellschaft. Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) sagt München die volle Unterstützung für den weiteren Bewerbungsprozess zu und ruft zu geschlossenem Schulterschluss auf.

„Wir gratulieren München zu dieser wichtigen Entscheidung und freuen uns auf den weiteren gemeinsamen Weg. Olympische Spiele begeistern die Menschen. Paralympische Spiele verändern sie. Sie zeigen uns, dass gesellschaftlicher Fortschritt dort entsteht, wo Barrieren abgebaut, Chancen eröffnet und Potenziale entfaltet werden. Deshalb ist eine Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele eine Investition in die Zukunft unseres Landes. Wir unterstützen München und den weiteren Bewerbungsprozess mit voller Überzeugung. Jetzt gilt es, geschlossen hinter der deutschen Bewerbung zu stehen und gemeinsam daran zu arbeiten, Olympische und Paralympische Spiele nach Deutschland zu holen“, sagt DBS-Vorstandsvorsitzender Idriss Gonschinska.

„Paralympische Spiele verändern mehr als den Sport. Sie verändern die Gesellschaft“

Für den DBS sind Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland weit mehr als ein sportliches Großereignis. Noch nie sind Paralympics auf deutschem Boden ausgetragen worden: 1972 fanden die sogenannten Weltspiele der Gelähmten statt – in Heidelberg, nicht in München. Dabei bietet das größte Sportfest für Menschen mit Behinderungen die Chance, nachhaltige Impulse für Inklusion, Barrierefreiheit, gesellschaftliche Teilhabe und die Weiterentwicklung des deutschen Sportsystems zu setzen. Gleichzeitig können sie Menschen begeistern, den Nachwuchs für Sport und Bewegung gewinnen sowie die verbindende Kraft des Sports sichtbar machen.

Zugleich richtet der DBS seinen ausdrücklichen Dank an die weiteren Bewerberstädte und -regionen. Die hohe Qualität aller Konzepte habe eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial Deutschland für die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele besitzt. „Deutschland kann stolz darauf sein, gleich mehrere starke und überzeugende Bewerbungen hervorgebracht zu haben. Die Leidenschaft, das Engagement und die Visionen aller beteiligten Städte und Regionen verdienen höchste Anerkennung. Sie haben gemeinsam gezeigt, wie groß die Begeisterung für Olympische und Paralympische Spiele in unserem Land ist“, betont Gonschinska.

Die gesellschaftliche Bedeutung insbesondere der Paralympischen Spiele hat zuletzt Paris 2024 eindrucksvoll bewiesen: Volle Stadien, außergewöhnliche Leistungen und eine gestiegene Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderung sorgten weit über den Sport hinaus für positive Impulse. Mehr als 70 Prozent der Befragten einer IPC-Studie gaben an, dass die Spiele ihre Einstellung gegenüber Menschen mit Behinderung positiv beeinflusst haben.

München trägt die Hoffnung des deutschen Sports: „Müssen jetzt geschlossen als Sportnation auftreten und alle Kräfte bündeln“

Mit Blick auf die kommenden Jahre appelliert der DBS an alle Beteiligten, nun gemeinsam hinter der ausgewählten Bewerbung zu stehen. Idriss Gonschinska: „Heute endet ein nationaler Wettbewerb, aber vor uns liegt eine noch größere gemeinsame Aufgabe. Wenn wir Olympische und Paralympische Spiele nach Deutschland holen wollen, müssen wir jetzt als Sportnation geschlossen auftreten. Die ausgewählte Bewerbung trägt ab sofort die Hoffnungen und Chancen des gesamten deutschen Sports. Deshalb sollten wir alle Kräfte bündeln und gemeinsam an diesem Ziel arbeiten. Der DBS wird seinen Beitrag dazu mit voller Überzeugung leisten.“

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